Dritter Welttag für das Ende der Fischerei
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Aktuell

Dritter Welttag für das Ende der Fischerei

Dritter Welttag für das Ende der Fischerei

Für den 30.03.2019 ruft die Kampagne „Ein neuer Blick auf Fische“ mit über 100 Organisationen aus aller Welt den dritten Welttag für das Ende der Fischerei aus. ARIWA veranstaltet eine Demo in Bielefeld, Silent Lines in Hamburg und Stuttgart, sowie Aktionen in Göttingen und Kassel.

Der erste Demozug für die Rechte der Fische soll es werden: ARIWA Ostwestfalen-Lippe hat für den 3. Welttag für das Ende der Fischerei großes vor. Im vergangenen Jahr präsentierte die Ortsgruppe eine gefangene Meerjungfrau und erklärte, diese könne nur dann symbolisch freikommen, wenn genug Menschen eine Selbstverpflichtung ablegten, keine Fische mehr zu essen. Wer das tat, durfte eine Masche des Netzes durchtrennen, in dem die vierzehnjährige Aktivistin aus freien Stücken und aus Solidarität mit Milliarden Fischen „gefangen“ war. Für eine Selbstverpflichtung zur veganen Lebensweise konnten sogar zwei Maschen durchtrennt werden.

Zum dritten Welttag für das Ende der Fischerei soll die Aktion wiederholt, aber gleich um eine große Demonstration erweitert werden. Dazu gibt es Live-Musik von Manuel Blaze und Neo C., die bereits 2018 ARIWA-Demonstrationen für die Schließung aller Schlachthäuser unterstützten.

In Hamburg fand 2018 die bisher größte deutsche Aktion zum Welttag für das Ende der Fischerei statt: Zu Land und Wasser demonstrierten Aktive an und in der Binnenalster für die Rechte der Fische. 2019 läst ARIWA Hamburg erneut zu einer Demonstration, diesmal wird die Aktion in die Fußgängerzone verlegt, wo Aktive sich an einer stummen Protestreihe für die Fische beteiligen oder auch Menschen auf ihren Fischkonsum und den neuen Blick auf Fische als viel zu lange unterschätzte, unseren Respekt verdienende Mitlebewesen ansprechen können.

Auch die ARIWA-Gruppen in Stuttgart, Göttingen und Kassel haben Aktionen angekündigt. Dabei werden in Stuttgart die aus Hamburg bekannten Protestschilder zum Einsatz kommen, in Göttingen werden wie bewährt am Nabel Fakten an Angelhaken präsentiert und ARIWA Kassel informiert an einem Infostand.

Fische sterben unter den vielen von Menschen konsumierten Tieren besonders zahlreich. Obwohl der Fokus der Tierrechtsbewegung traditionell auf Landtieren liegt, sind es die Wassertiere, von denen jedes Jahr 11 Milliarden sterben, je nach Schätzung vielleicht auch 2-3 mal so viele. Beifang und illegaler Fischfang sind dabei noch nicht einmal einberechnet. Die Zahl der weltweit für den menschlichen Konsum getöteten Fische ließe sich laut Jonathan Balcombe (Sachbuchautor: „What a fish knows“) veranschaulichen durch die Vorstellung, die toten Fische in eine Reihe zu legen. Diese Reihe würde, angenommen jeder Fisch habe die Länge eines Dollarscheins, zur Sonne und zurück reichen – jedes Jahr. Dabei handelt es sich bei jedem Individuum um ein komplexes, fühlendes Wesen, dessen kognitive und soziale Fähigkeiten bis heute unterschätzt werden. Mehr über das unterschätzte faszinierende Wesen der Fische und das Leid, das ihnen für den menschlichen Konsum widerfährt, erfahren Sie auf unserer Themenseite 30 Fakten über Fische.

Sie können bei keiner unserer Aktionen dabei sein? Kein Problem. Prüfen Sie doch, ob es eine andere Aktion in Ihrer Nähe gibt oder starten Sie eine eigene. Alle Infos auf der internationalen Kampagnenseite.

Seit Beginn der Kampagne 2017 setzte ARIWA bundesweit 15 Aktionen speziell für Fische um. Viele weitere sollen folgen. Einen Überblick bekommen Sie auf unserer Kampagnenseite. Seit Neuestem haben Sie auch die Möglichkeit, die Kampagne deutschsprachig bei Facebook zu verfolgen.