TierrechtsTopf 2014
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TierrechtsTopf 2014

TierrechtsTopf 2014 sucht Projekte

100.000 Euro für aktive Tierrechtsarbeit zu vergeben

Aktuell (20.10.2014): die Mittel des Tierrechtstopfes sind seit heute vollständig vergeben - Bewerbungen sind keine mehr möglich! In wenigen Tagen werden an dieser Stelle die unterstützten Projekte bekannt gegeben.

logo tierrechtstopf2014-hp-v2Siegen, 7.4.2014: Mit einem erstmals eingerichteten Fördertopf unterstützt die Stiftung Tiernothilfe gezielt Projekte für Tierrechte. Initiativen und Vereine können sich ab sofort bei Animal Rights Watch (ARIWA) um Fördermittel bewerben.

Der TierrechtsTopf 2014, der auf eine zweckgebundene Spende an die Stiftung zurückgeht, hat ein Gesamtvolumen von 100.000 Euro. Damit sollen Projekte unterstützt werden, die aktiv auf einen gesellschaftlichen Wandel hinwirken: mit dem Ziel, das tägliche Leid von hunderten Millionen Tieren allein in Deutschland strukturell zu verringern und perspektivisch abzuschaffen, anstatt die bestehenden Formen der Tierausbeutung lediglich zu reformieren.

„Gefördert werden sollen möglichst viele kleinere, engagierte Projekte, für die finanzielle Mittel oft schwerer zu akquirieren sind – gerade im Bereich Tierrechte“, erklärt Jürgen Foß, Vorsitzender der Stiftung Tiernothilfe und der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA), die gemeinsam für die Ausschüttung der Fördermittel verantwortlich zeichnen. Während die Gelder von der Stiftung Tiernothilfe verwaltet und vergeben werden, erfolgt die Projektvorauswahl durch den ARIWA-Vorstand, dessen Mitglieder langjährige Erfahrung im Bereich effektiver Tierrechtsarbeit besitzen. Bewerben können sich Vereine und private Initiativen, die mithilfe des TierrechtsTopfs konkrete Projekte zur Verbreitung des Tierrechtsgedankens finanzieren möchten. Laufende Kosten von Organisationen, etwa für Vereinsbetrieb oder Verwaltung, sind hingegen nicht förderfähig.

Weitere Voraussetzung für die Förderung von Projekten ist, dass diese rein vegan ausgerichtet und umweltverträglich gestaltet werden. Projekte mit parteipolitischem oder reformistischem Hintergrund sowie Projekte, die mit menschenfeindlichen Aussagen arbeiten, werden nicht gefördert. Die Fördersumme sollte jeweils den vierstelligen Bereich nicht überschreiten. Bewerbungen können formlos an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. eingereicht werden (Details siehe unten). Neben Art und Ziel des Projekts ist dabei anzugeben, wofür die finanziellen Mittel konkret eingesetzt werden sollen und welcher genaue Betrag gefördert werden soll. Die Bearbeitung der Anträge wird in der Regel mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Alle eingegangenen Bewerbungen werden aber innerhalb von längstens sechs Wochen beantwortet.

Folgende Angaben sollen in einem Förderantrag enthalten sein:

  1. Vor- und Nachname, ggf. Organisation, Anschrift, Telefon und Email
  2. Bezeichnung des Projekts
  3. Kurze Beschreibung des Projekts
  4. Wo wirkt das Projekt (z. B. lokal, Nachbarschaft, in einem Verband, gesamtgesellschaftlich, etc.)?
  5. Wofür genau und in jeweils welcher Höhe entstehen Kosten bei dem Projekt und in welchem Umfang werden dabei ggf. eigene Mittel eingesetzt?
  6. In welcher genauen Höhe (Betrag nennen) soll das Projekt durch den Tierrechtstopf gefördert werden?

Die Geförderten verpflichten sich, nach Abschluss des Projektes - oder bei langfristig angelegten Projekten nach erfolgreichem Anlaufen des Projekts - einen kurzen Bericht mit Bild einzureichen. Ferner verpflichten sich die Geförderten bei Berichterstattungen zum geförderten Projekt in eigenen Medien (Homepage, Facebook, usw.) die Förderung durch den Tierrechtstopf mit Link zu erwähnen.

Hinweis: Da es sich bei dem Tierrechtstopf um eine gezielte Maßnahme für reine Tierrechtsprojekte zur Förderung des gesellschaftlichen Wandels handelt, können klassische Tierschutzprojekte wie Tierheime, Tierpflegestellen, usw. oder Projekte mit reformistischem Ansatz nicht gefördert werden. Auch tierrechtlerisch geführte Lebenshöfe können in der Regel nicht gefördert werden, wenn der Antrag Bau- oder Betriebskosten des Lebenshofes selbst, aber kein spezielles Öffentlichkeitsarbeitsprojekt des Hofes betrifft.

Weitere Informationen: