Süddeutsche Zeitung enthüllt grausamen Alltag bei Putenbesamung
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Süddeutsche Zeitung enthüllt grausamen Alltag bei Putenbesamung

Süddeutsche Zeitung enthüllt grausamen Alltag bei Putenbesamung

Puten Die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) dokumentiert mit Undercoveraufnahmen aus Betrieben eines großen deutschen Putenvermehrers erstmals die kalte und brutale Praxis der künstlichen Putenbesamung. Die Bilder zeigen Tiere, die mit den Füßen getreten und durch den Raum geschleudert werden. Einzelne Tiere weisen große Wunden auf, die von Mitarbeitern gesehen, aber nicht sofort behandelt werden.

Berlin, 26.04.2014. Heute schilderte die Schriftstellerin Hilal Sezgin in der Süddeutschen Zeitung in ihrem Artikel „Die Vermehrer“ auf eindrückliche Weise den Beginn des vollindustrialisierten Lebens unserer Nutztiere. Ob Schwein, Rind, Huhn oder Pute – auf natürlichem Wege kommt keines dieser Tiere mehr zur Welt. Da Puten sich aufgrund der Überzüchtung nicht selbständig fortpflanzen können, wird die Besamung von Putenvermehrern übernommen. Diese behandeln die Tiere nicht gerade zimperlich, wie Animal Rights Watch (ARIWA) mit der Veröffentlichung von Undercoveraufnahmen auf sueddeutsche.de zeigt. „Die Bilder dokumentieren auf sehr drastische Weise, wie mit Tieren umgegangen wird, die rein wirtschaftlichen Interessen dienen“, sagte Jürgen Foß von Animal Rights Watch. „Nicht nur, dass die Überzüchtung der Puten die künstliche Besamung als Paarungsmethode zur Kükenerzeugung nötig macht. Mit den Tieren wird auch noch unnötig brutal und sorglos umgegangen. Verletzte Tiere, die nicht sofort behandelt werden, sind keine Seltenheit“, kritisiert Jürgen Foß weiter.

Reaktion des Putenvermehrers

Der betroffene Putenvermehrer schrieb nach der Veröffentlichung an Animal Rights Watch, dass man über die Aufnahmen betroffen und erschreckt sei und personelle Konsequenzen als geboten ansehen würde. Ein Versuch die Verantwortung auf die Arbeiterinnen und Arbeiter zu schieben und sie als Bauernopfern zu sanktionieren. Unsere Reaktion darauf lesen Sie hier.

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