„Tag der Fische" am 22. August 2015
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„Tag der Fische" am 22. August 2015 – Wir müssen unser Bild von Fischen überdenken!

FischeAm 22. August 2015 findet zum neunten Mal der „Tag der Fische" statt. Er soll auf das große Sterben der Meeresbewohner aufmerksam machen. Animal Rights Watch (ARIWA) nimmt den Tag zum Anlass, um mit den Irrtümern aufzuräumen, die sich um diese Tiere ranken.

 

Während Tierhaltung und Fleischkonsum schon länger zunehmender Kritik ausgesetzt sind, gilt der Konsum von Fischen dagegen als weniger fragwürdig. Dafür gibt es jedoch keine Grundlage. Fischfang und die Zucht von Fischen in Aquakulturen sind mit hohen ökologischen Kosten verbunden und das Leiden der Tiere ist erheblich.

Der bedenkenlose Fischverzehr hat schon längst dazu geführt, dass die Meere zunehmend leer sind. Laut FAO sind 80% der weltweiten „Fischbestände" so stark dezimiert, dass sie sich nicht mehr selbst erhalten können. Fischschwarm Um die anhaltende Nachfrage nach Fischen weiter stillen zu können, boomt unter dem schönfärbenden Begriff „Aquakulturen" die Fischzucht in Unterwasser-Massentierhaltung. Diese trägt aber ebenso zum Raubbau an den Meeren bei und hat katastrophale Konsequenzen für das Ökosystem. So werden Zuchtlachse mit Fischmehl aus der fünffachen Zahl gefangener Fische gefüttert. Für viele Zuchtanlagen in Asien werden zudem Mangrovenwälder vernichtet, womit der natürliche Schutz der Küstengebiete vor Sturmfluten schwindet, und die Lachszuchten in British Columbia produzieren so viel Abfall wie eine Stadt mit einer halben Million Einwohner.

Dazu kommt, dass wir unser Bild von Fischen generell überdenken müssen. Die Frage ist hier nicht, was wir essen, sondern wen. Fische sind faszinierende Geschöpfe, die in Intelligenztests besser abschneiden als Hunde und wie Menschen Freude, aber auch Schmerz und Angst empfinden. Tatsächlich verwenden Fische Blätter als Werkzeuge, pflegen Algengärten, treffen individuelle Entscheidungen, haben ein gutes Langzeitgedächtnis, leben in komplexen Sozialstrukturen und haben schon Kunststücke ähnlich wie Hunde gezeigt. Schmerzrezeptoren sitzen nicht zuletzt da, wo der Angelhaken sich in das Tier bohrt. Aber auch der Tod durch Ersticken oder Zerquetschen im Schleppnetz ist zwangsläufig qualvoll.

Es gibt überhaupt keine Notwendigkeit, die uns zwingen würde, Fische zu essen und damit Tod, Leid und Umweltkatastrophen zu fördern. Für gesundes, abwechslungsreiches und genussvolles Essen stehen genügend pflanzliche Alternativen bereit.

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