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Sag Nein zu Milch

Tierquälerische Kastenstände und das Versagen der Behörden

ZDF Frontal 21 berichtet am 10. Mai um 21:00 Uhr mit Material von ARIWA

Bild 1 Animal Rights Watch deckt regelmäßig auf, dass in deutschen Schweinezuchten so enge Kastenstände an der Tagesordnung sind, dass die Sauen nahezu bewegungsunfähig darin fixiert sind. Doch Strafanzeigen gegen solche Tierschutzverstöße haben meist keine Wirkung. Ermittlungen werden, wenn sie überhaupt aufgenommen werden, ergebnislos eingestellt. Veterinärbehörden schauen systematisch über das Tierleid hinweg. Immer wieder zeigt sich, dass das Tierschutzgesetz keine Bedeutung hat.

 

Kastenstände sind gesetzeswidrig

gesicht MDR Exakt berichtet mit neuem Bildmaterial von ARIWA.

30.03.2016: Animal Rights Watch veröffentlicht neues Videomaterial aus einer Schweinezucht in Sachsen-Anhalt. Die Bilder zeigen Jungsauen, die in illegal schmalen Kastenständen fixiert sind. Einige Tiere waren trotzdem in der Lage, sich darin umzudrehen. Dies verdeutlicht, dass breitere, gesetzeskonforme Kastenstände ihren Zweck für die Schweinezuchtindustrie nicht erfüllen würden. Als logische Konsequenz bleibt nur die Abschaffung der körperengen Käfige.

 

Tierschutzverstöße werden systematisch nicht verfolgt

Ermittlungen in zwei aktuellen Fällen ergebnislos eingestellt

Sau im Kastenstand Animal Rights Watch deckt regelmäßig Zustände in der Agrarindustrie auf, die gegen geltendes Recht verstoßen. Doch Strafanzeigen haben meist keine Wirkung. Wie in zwei aktuellen Fällen riesiger Schweinezuchtanlagen werden Ermittlungen, wenn sie überhaupt aufgenommen werden, ergebnislos eingestellt. Selbst dann, wenn tausende Tiere offensichtlich über das gesetzlich legitimierte Maß hinaus leiden.


 

Tötung von Millionen Ferkeln geht weiter

ferkeltötung-qu Neue Aufnahmen zeigen grausamen Alltag in Deutschlands Schweinefabriken

12.01.2016: Animal Rights Watch (ARIWA) deckte 2014 auf, dass Ferkel in deutschen Schweinezuchten systematisch erschlagen werden, weil sich ihre zeitintensive Handaufzucht finanziell nicht lohnt. Die mit versteckten Kameras aufgenommenen Bilder lösten bundesweite Empörung aus. Neues Material vom November und Dezember 2015 aus drei Schweinezuchten in Thüringen und Sachsen-Anhalt zeigt nun, dass kleine Ferkel weiterhin massenhaft im Akkord brutal getötet werden. Dabei stellt die Tötung allein aus ökonomischen Interessen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Und der Versuch, die Ferkel „verordnungskonform" – durch Entbluten nach betäubendem Schlag auf den Kopf – zu töten, scheitert in der Praxis und ist nicht weniger grausam als vorher. Report Mainz berichtet am Dienstag, den 12. Januar mit Bildmaterial von Animal Rights Watch.

 

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen van Gennip ein – und ermittelt weiter gegen Tierschützer

blick 12.11.2015: Animal Rights Watch (ARIWA) veröffentlichte 2013 schockierendes Material aus der "van Gennip Tierzuchtanlagen GmbH" in Sandbeiendorf in Sachsen-Anhalt. Wegen massiver Tierquälerei und zahlreicher tierschutzrechtlicher Verstöße zeigte ARIWA den Betreiber darüber hinaus an. Bei der anschließenden behördlichen Kontrolle wurden die Verstöße gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bestätigt und mit Bußgeld im sechsstelligen Bereich geahndet. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg stellt nun jedoch die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ein. Gleichzeitig wird weiter gegen die Tierschützer wegen Hausfriedensbruch ermittelt. Damit zeigt sich erneut, dass das Tierschutzgesetz keinen wirklichen Wert hat.

 

Neue Aufnahmen aus Straathof-Imperium - der normale Wahnsinn in der Schweineproduktion

Abferkelbox 30.09.2015: Animal Rights Watch (ARIWA) veröffentlicht neues Videomaterial aus drei Betrieben des Firmengeflechts von Adrianus Straathof. Die Aufnahmen aus der Schweinezucht Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) und den Schweinemastbetrieben Badingen-Osterne (Brandenburg) und Drebkau (Brandenburg) zeigen den ganz normalen Wahnsinn in der Tierproduktion: Sauen bewegungslos fixiert in Kastenständen, offene Verletzungen, Nabelbrüche, angebissene Ohren, massenweise Maden und unhygienische Zustände. Die Aufnahmen verdeutlichen einmal mehr, dass Tierquälerei zum System gehört. 3sat nano berichtet am Mittwoch, den 30.09.2015 ab 18:30 Uhr.

 

Das System Tierfabriken

Ferkel 25.08.2015: Alle Aspekte des Lebens unserer „Nutztiere für die Lebensmittelproduktion" werden den ökonomischen Interessen und geschmacklichen Präferenzen der Menschen untergeordnet. Tiere, die keinen wirtschaftlichen Nutzen haben, werden als Abfall entsorgt. Haltung und Tötung bedeuten für die betroffenen Tiere unermessliches Leid. Das ZDF berichtet am Dienstag, dem 25. August, ab 21:00 Uhr in einer 45-minütigen Frontal-21-Dokumentation unter anderem mit Undercover-Filmmaterial von ARIWA.

 

Wie tief können wir sinken?

Kadavertonne Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) veröffentlicht ein kurzes Video, das auf besonders eindrucksvolle Weise den respektlosen Umgang mit unseren sogenannten Nutztieren aufzeigt. Die Verrohung der Angestellten in der Tierproduktion ist eine zwangsläufige Folge dieses komplett tier- und menschenverachtenden Systems.


 
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