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Aktuell

Eine kranke Kuh, ein Schweinemäster und zwei Tierfreunde im Schlachthof

Kuh Ein Tag im September: Wir wollten nur eine Kontrolle bei einer kranken Kuh machen, auf die uns eine Tierfreundin aufmerksam gemacht hatte. Es war Mittag, die turnusmäßig weitergerückte "Weidefläche" der Kühe direkt am Siegufer machte keinen guten Eindruck, Schlamm, Müll, Matsch, der Bewuchs mit japanischem Springkraut und Riesenbärenklau kaum, was man "Weide" nennen kann. Die Kühe befanden sich am Ende dieser Schlammschlacht zu unserer Freude auf einem Stück, welches noch halbwegs grün war. Aber besagte Kuh war wirklich krank, lag mager abgesondert von der Herde, konnte nur schwer aufstehen, wirkte apathisch und kraftlos, atmete schwer, speichelte.

 

Tierquälerei in der Schweinemast

Schwein Siegen, Gießen, Otzberg, 02. Juni 2005: Das ARD-Politmagazin PANORAMA berichtete über Recherchen in Schweinemastanlagen. Die Bilder wurden PANORAMA von uns zur Verfügung gestellt.

 

PRO7 zeigt neue Skandalbilder aus Siegener Schweinemast; Behörden bezeichnen Zustände als "befriedigend"

Schweinemast 06. April 2005: Der Fernsehsender PRO7 strahlt einen siebenminütigen Beitrag zum Thema „Schweinemast" in Siegen aus. In der zweistöckigen Mastanlage leben ca. 400-500 Schweine auf engsten Raum. Eine Undercover Recherche vom Mai 2004 brachte skandalöse Bilder ans Tageslicht.

 

Bilder aus Gießener
Schweinemast veröffentlicht

Schweinemastanlage Giessen Kreis Gießen, April 2005: Es geht um eine Schweinemastanlage, einen sehr jungen Nachwuchslandwirt mit 2.000 Tieren, verletzte Schweine mit offenen Abszessen, verweste und angefressene Tierleichen, verschwundene Schweine und neue Filmaufnahmen, die Animal Rights Watch vorliegen. Nur kurze Zeit nach der PRO7-Ausstrahlung von Bildern aus einer Schweinemast in Siegen berichtete PRO7 über diese Schweinemast bei Gießen.

 

Die Folgen der Speiseresteverfütterung
in der Schweinemast

In Großküchen, Kantinen und Restaurants fallen Speisereste, so genannte „biogene Abfälle“ an, die über das in Privathaushalten anfallende Maß hinausgehen. Diese biogenen Abfälle müssen gebührenpflichtig entsorgt werden. Unter anderen ist in diesen Speiseresten auch Schweinefleisch enthalten. Verschiedene Schweinemastbetriebe unterhalten gleichzeitig ein Entsorgungsunternehmen für diese biogenen Abfälle.

 

Urteilsbegründung in Sachen einstweilige Verfügung Schweinemast:

Die Entscheidung: Am 06. Dezember 2004 verkündete das Landgericht Siegen das Urteil in Sachen unseres Einspruchs hinsichtlich der einstweiligen Verfügung gegen Animal Rights Watch e.V. (seinerzeit noch "die Tierfreunde e.V.").

 

Schweinemast Siegen: Das Verhalten des Kreisveterinäramtes

Dezember 2004: Das Veterinäramt führte am 26.05.2004 aufgrund der Anzeige von Animal Rights Watch (und der Ankündigung, die Öffentlichkeit einzuschalten) eine unangekündigte Überprüfung der Schweinemastanlage Krämer in Siegen-Oberschelden durch. Über das Ergebnis hüllte man sich in Schweigen. Erst auf der Verhandlung vor dem Landgericht am 18.11.04 sah sich der Anwalt der Gegenseite veranlasst, die schriftlich gemachten Auflagen des Kreisveterinärs Dr. Thomas Mönig herauszurücken, nachdem die Zustände in der Anlage per Videofilm vor Gericht vorgeführt wurden.

 

Skandal um Schweinemastanlage weitet sich aus

schweine in Mastanlage Dezember 2004: Genötigt durch die Untätigkeit des zuständigen Amtsveterinärs drang ein Aktivist im Mai 2004 nachts in eine Schweinemastanlage ein und filmte die skandalösen Zustände - Animal Rights Watch erstattete daraufhin Anzeige und veröffentlichten die Bilder.

 
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