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Aktuell

Die Folgen der Speiseresteverfütterung
in der Schweinemast

In Großküchen, Kantinen und Restaurants fallen Speisereste, so genannte „biogene Abfälle“ an, die über das in Privathaushalten anfallende Maß hinausgehen. Diese biogenen Abfälle müssen gebührenpflichtig entsorgt werden. Unter anderen ist in diesen Speiseresten auch Schweinefleisch enthalten. Verschiedene Schweinemastbetriebe unterhalten gleichzeitig ein Entsorgungsunternehmen für diese biogenen Abfälle.

 

Urteilsbegründung in Sachen einstweilige Verfügung Schweinemast:

Die Entscheidung: Am 06. Dezember 2004 verkündete das Landgericht Siegen das Urteil in Sachen unseres Einspruchs hinsichtlich der einstweiligen Verfügung gegen Animal Rights Watch e.V. (seinerzeit noch "die Tierfreunde e.V.").

 

Schweinemast Siegen: Das Verhalten des Kreisveterinäramtes

Dezember 2004: Das Veterinäramt führte am 26.05.2004 aufgrund der Anzeige von Animal Rights Watch (und der Ankündigung, die Öffentlichkeit einzuschalten) eine unangekündigte Überprüfung der Schweinemastanlage Krämer in Siegen-Oberschelden durch. Über das Ergebnis hüllte man sich in Schweigen. Erst auf der Verhandlung vor dem Landgericht am 18.11.04 sah sich der Anwalt der Gegenseite veranlasst, die schriftlich gemachten Auflagen des Kreisveterinärs Dr. Thomas Mönig herauszurücken, nachdem die Zustände in der Anlage per Videofilm vor Gericht vorgeführt wurden.

 

Skandal um Schweinemastanlage weitet sich aus

schweine in Mastanlage Dezember 2004: Genötigt durch die Untätigkeit des zuständigen Amtsveterinärs drang ein Aktivist im Mai 2004 nachts in eine Schweinemastanlage ein und filmte die skandalösen Zustände - Animal Rights Watch erstattete daraufhin Anzeige und veröffentlichten die Bilder.

 

Bilder Schweinemast Krämer 2004

Bilder aus der Siegener Schweinemast Krämer aus dem Jahr 2004.

 
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