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Aktuell

Systematisches Tierleid in den Ställen Deutschlands wichtigster Agrarlobbyisten

ARD Panorama berichtete am 22. September mit einer kleinen Auswahl des umfassenden Videomaterials

Schwein in Tierindustrie Tote Schweine, die tagelang im Stall verwesen, ein Schwein, das von Artgenossen lebendig aufgefressen wird, Puten mit handtellergroßen offenen Wunden, am Boden zerschmetterte Ferkel, Hühner mit eitertriefenden Kloaken – so sieht es in den Ställen 12 bedeutender deutscher Tierproduktionslobbyisten aus. Das umfangreiche Videomaterial, das ARIWA heute veröffentlicht, beweist, dass es sich bei den Tierhaltungs-Skandalen der letzten Jahre keineswegs um Einzelfälle handelt. Im Gegenteil: Die grausame Realität der deutschen Tierhaltung wird seit Jahren von namhaften Vertretern der Tierproduktionslobby aus rein wirtschaftlichem Eigeninteresse geleugnet und schöngeredet – unter anderem von den Funktionären, aus deren Ställen das heute zu sehende Material stammt. Die ARD-Sendung „Panorama" strahlte am 22. September vorab bereits einen kleinen Teil der Aufnahmen aus.

 

Trotz Anzeigen und Polizeirazzien

Immer noch massive Verstöße in riesiger Thüringer Schweinezucht

schwache-ferkel 12. Juli 2016: In einer riesigen Thüringer Schweinezucht liegen teils gravierende tierschutzrechtliche Verstöße vor. Dies zeigt bisher unveröffentlichtes Undercover-Recherche-Material von Animal Rights Watch vom November 2015. Dabei ist besonders eklatant: Obwohl seit 2013 mehrere Razzien und behördliche Kontrollen in dem Betrieb erfolgten, wurden Ende 2015 weiterhin schwerwiegende Verstöße festgestellt. Dies zeigt zum wiederholten Male, dass Behördenkontrollen nicht dazu geeignet sind, Tierleid zu verhindern. RTL Aktuell und RTL Nachtjournal berichten am 12. Juli mit Material von ARIWA.

 

Tierhaltungsverbot für Straathof ist begrüßenswert

Aber keine umfassende Lösung

straathof-schweinemast Am Montag den 04. Juli hat das Magdeburger Verwaltungsgericht das Tierhaltungsverbot gegen „Schweine-Baron" Adrianus Straathof bestätigt. Er fiel immer wieder durch Gesetzesverstöße und unhaltbare Zustände in seinen Schweinezucht- und Mastbetrieben auf. Dass Straathof jedoch nicht das schwarze Schaf einer ansonsten passablen Branche ist, hat Animal Rights Watch durch jahrelange Recherchen in ganz Deutschland gezeigt. Zustände wie bei Straathof finden sich in sehr vielen Anlagen. Daher kann ein individuelles Tierhaltungsverbot nicht die Lösung für die Probleme eines generell fragwürdigen Systems sein.

 

Tierquälerische Kastenstände und das Versagen der Behörden

ZDF Frontal 21 berichtet am 10. Mai um 21:00 Uhr mit Material von ARIWA

Bild 1 Animal Rights Watch deckt regelmäßig auf, dass in deutschen Schweinezuchten so enge Kastenstände an der Tagesordnung sind, dass die Sauen nahezu bewegungsunfähig darin fixiert sind. Doch Strafanzeigen gegen solche Tierschutzverstöße haben meist keine Wirkung. Ermittlungen werden, wenn sie überhaupt aufgenommen werden, ergebnislos eingestellt. Veterinärbehörden schauen systematisch über das Tierleid hinweg. Immer wieder zeigt sich, dass das Tierschutzgesetz keine Bedeutung hat.

 

Kastenstände sind gesetzeswidrig

gesicht MDR Exakt berichtet mit neuem Bildmaterial von ARIWA.

30.03.2016: Animal Rights Watch veröffentlicht neues Videomaterial aus einer Schweinezucht in Sachsen-Anhalt. Die Bilder zeigen Jungsauen, die in illegal schmalen Kastenständen fixiert sind. Einige Tiere waren trotzdem in der Lage, sich darin umzudrehen. Dies verdeutlicht, dass breitere, gesetzeskonforme Kastenstände ihren Zweck für die Schweinezuchtindustrie nicht erfüllen würden. Als logische Konsequenz bleibt nur die Abschaffung der körperengen Käfige.

 

Tierschutzverstöße werden systematisch nicht verfolgt

Ermittlungen in zwei aktuellen Fällen ergebnislos eingestellt

Sau im Kastenstand Animal Rights Watch deckt regelmäßig Zustände in der Agrarindustrie auf, die gegen geltendes Recht verstoßen. Doch Strafanzeigen haben meist keine Wirkung. Wie in zwei aktuellen Fällen riesiger Schweinezuchtanlagen werden Ermittlungen, wenn sie überhaupt aufgenommen werden, ergebnislos eingestellt. Selbst dann, wenn tausende Tiere offensichtlich über das gesetzlich legitimierte Maß hinaus leiden.


 

Tötung von Millionen Ferkeln geht weiter

ferkeltötung-qu Neue Aufnahmen zeigen grausamen Alltag in Deutschlands Schweinefabriken

12.01.2016: Animal Rights Watch (ARIWA) deckte 2014 auf, dass Ferkel in deutschen Schweinezuchten systematisch erschlagen werden, weil sich ihre zeitintensive Handaufzucht finanziell nicht lohnt. Die mit versteckten Kameras aufgenommenen Bilder lösten bundesweite Empörung aus. Neues Material vom November und Dezember 2015 aus drei Schweinezuchten in Thüringen und Sachsen-Anhalt zeigt nun, dass kleine Ferkel weiterhin massenhaft im Akkord brutal getötet werden. Dabei stellt die Tötung allein aus ökonomischen Interessen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Und der Versuch, die Ferkel „verordnungskonform" – durch Entbluten nach betäubendem Schlag auf den Kopf – zu töten, scheitert in der Praxis und ist nicht weniger grausam als vorher. Report Mainz berichtet am Dienstag, den 12. Januar mit Bildmaterial von Animal Rights Watch.

 

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen van Gennip ein – und ermittelt weiter gegen Tierschützer

blick 12.11.2015: Animal Rights Watch (ARIWA) veröffentlichte 2013 schockierendes Material aus der "van Gennip Tierzuchtanlagen GmbH" in Sandbeiendorf in Sachsen-Anhalt. Wegen massiver Tierquälerei und zahlreicher tierschutzrechtlicher Verstöße zeigte ARIWA den Betreiber darüber hinaus an. Bei der anschließenden behördlichen Kontrolle wurden die Verstöße gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bestätigt und mit Bußgeld im sechsstelligen Bereich geahndet. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg stellt nun jedoch die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ein. Gleichzeitig wird weiter gegen die Tierschützer wegen Hausfriedensbruch ermittelt. Damit zeigt sich erneut, dass das Tierschutzgesetz keinen wirklichen Wert hat.

 
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