Öko-Test findet gefährliche Keime in Hühnerfleisch
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Öko-Test findet gefährliche Keime in Hühnerfleisch – Bio ist keine Alternative

bild 1 Am 1. November ist der „Weltvegantag“. Aus diesem Anlass weist Animal Rights Watch (ARIWA) auf die November-Ausgabe der Zeitschrift Öko-Test hin, die am 25.10.2013 erschien. In dieser Ausgabe haben sich die Tester ausführlich mit der Hühnermast beschäftigt - mit erschreckenden, aber nicht überraschenden Ergebnissen.

Als Gesamtnote erhielt das Fleisch aus allen konventionell arbeitenden Mastbetrieben das Ergebnis ungenügend oder mangelhaft. Auch die Bio-Erzeuger erhielten durchweg schlechte Noten zwischen ausreichend und mangelhaft. Lediglich ein Bio-Hersteller erhielt die Note befriedigend. Antibiotikarestistente Keime fanden sich in fast jedem Hähnchenschenkel – auch bei Bio.

bild 2 Bei vielen Herstellern stießen die Warentester auf eine Mauer des Schweigens, wenn es darum ging, Auskunft über konkrete Mastbetriebe, Haltungsbedingungen und Sterberaten zu erhalten. Für Transparenz sorgten in vielen Fällen heimlich erstellte – und dadurch realistische – Filmaufnahmen wie die von ARIWA zur Verfügung gestellten. Hohe Besatzdichten, Stress durch Gruppengrößen von Tausenden von Hühnern, Hygienemängel und kranke Tiere in den Mastanlagen: Die Nachweise gesundheitsgefährdender Keime wie MRSA, ESBL-Bildnern, Campylobacter, Listerien und Salmonellen im Fleisch überraschen unter derartigen Bedingungen nicht.

Der Vorsitzende von Animal Rights Watch, Jürgen Foß, bewertet den Öko-Test folgendermaßen: „Es wird belegt, dass Biofleisch keine Alternative zur üblichen Tierquälerei darstellt. Den Tieren geht es nicht wesentlich besser. Die Gefahr, verseuchtes Fleisch zu kaufen, ist dem Öko-Test nach sogar größer. Auch Bio ist Massentierhaltung mit hohen Todesraten schon während der Mast und im Schlachthof sterben alle Tiere den gleichen Tod.“

bild 3

Für Menschen, die durch eine Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung etwas für Tier- und Klimaschutz tun möchten, hält ARIWA zahlreiche Hilfestellungen bereit. Das kostenlose „V-Heft“ bietet sowohl online als auch in der Printausgabe Hintergrundinformationen und eine Einstiegshilfe in die vegane Lebensweise (www.v-heft.de). Über die Internetseite www.vegan-buddy.de findet man freundliche Veganerinnen und Veganer in ganz Deutschland, die ehrenamtlich über einen persönlichen Kontakt Hilfe bei der Umstellung auf ein tierfreundliches Leben anbieten. Jürgen Foß: „Der Weltvegantag ist für jeden Einzelnen ein guter Anlass, um der leider alltäglichen Tierquälerei in unserer Gesellschaft den Rücken zu kehren.“

Pressekontakt:
Wolfgang Siebert, Tel.: 01577-6633353, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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