Das System deutsche Tierfabriken
Animal Rights Watch auf Twitter Animal Rights Watch auf Facebook Zum YouTube-Kanal

Aktuell

Sag Nein zu Milch

Das System Tierfabriken

Ferkel 25.08.2015: Alle Aspekte des Lebens unserer „Nutztiere für die Lebensmittelproduktion" werden den ökonomischen Interessen und geschmacklichen Präferenzen der Menschen untergeordnet. Tiere, die keinen wirtschaftlichen Nutzen haben, werden als Abfall entsorgt. Haltung und Tötung bedeuten für die betroffenen Tiere unermessliches Leid. Das ZDF berichtet am Dienstag, dem 25. August, ab 21:00 Uhr in einer 45-minütigen Frontal-21-Dokumentation unter anderem mit Undercover-Filmmaterial von ARIWA.

Animal Rights Watch (ARIWA) deckte in den letzten Jahren immer wieder die grausamen Praktiken in der Schweineproduktion auf. Zuchtsauen werden in körpergroße Metallkäfige – sogenannte Kastenstände – eingesperrt. Ferkel, deren Aufzucht sich nicht lohnt, werden an Boxenwänden oder am Betonboden totgeschlagen. Mastschweine vegetieren ihr gesamtes Leben in trostlosen Betonbuchten mit Spaltenböden über Tonnen ihrer eigenen Gülle. Darüber hinaus sind Verstöße gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und das Tierschutzgesetz fast an der Tagesordnung.

mastschweine Neues Material aus Milchkuhbetrieben zeigt die alltägliche Tierqual in der Milchkuh- und der Jungrinderhaltung: Die Kühe fristen ein trostloses Leben in engen Laufställen auf zugekoteten, glitschigen Böden. Sie leiden an haltungsbedingten Klauen- und Gelenkserkrankungen, Stoffwechselproblemen und Eutererkrankungen. Nach spätestens 5 Jahren sind die meisten Kühe so krank und verbraucht und damit nicht mehr rentabel, dass sie im Schlachthof landen. Die natürliche Lebenserwartung von Kühen liegt dagegen bei bis zu 20 Jahren. Eine grüne Weide, wie in der Werbung suggeriert, sehen die meisten Kühe nicht. Alle männlichen und überzähligen weiblichen Kälber werden – als Ausschuss der Milchindustrie – nach kurzer Mast geschlachtet.

mastschwein Die Tierproduktion ist von vorne bis hinten eine tierverachtende Industrie. Wenn Tiere als Wirtschaftsgut, als Ware betrachtet werden, spielen ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen keine Rolle mehr. Massenhaftes Leid ist die logische Folge. Das Preisdiktat der Schlachthofkonzerne und Einzelhandelsriesen verschärft die grundsätzliche Problematik noch. So müssen die Landwirte oft mehr an der Tierhaltung einsparen, als sie selbst wollen. Der anhaltende Wachstumswahn bedeutet deshalb zusätzliches Leid für die Tiere – ohne dass den Landwirten damit geholfen wäre. Die einzige wirksame Alternative, um Tierquälerei zu beenden, sieht ARIWA daher in der Förderung pflanzlicher Alternativen und des bio-veganen Landbaus.

Schwein in Mastanlage

Mit Ihrer Hilfe können wir noch mehr bewirken!

Unterstützen Sie unsere Arbeit:

Mehr zu diesem Thema: