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Aktuell

Kritik am „Tag der Milch" und aktueller Milch-Politik

logo qu 09.06.2016: Die Politik fördert die Milchwirtschaft erneut mit hundert Millionen Euro. Gleichzeitig ist im Rahmen des alljährlichen „Weltmilchtages" Anfang Juni wieder vielerorts mit aufwändigen Festakten für Milch geworben worden. Das Bündnis „Sag Nein zu Milch" übt mit einer umfangreichen Aktionswoche Kritik an der Subventionierung und der Werbung für ein Produkt, das nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft mehr Schaden als Nutzen für den Menschen hat, und nur durch Gewalt an Mutterkuh und Kalb erst für den Menschen verfügbar wird.

 

Der Stuttgarter Vegan Street Day 2016

Zum siebten Mal ein großes Fest

vsd-stuttgart-2016 Am Pfingstsonntag, den 15. Mai 2016 fand der siebte Vegan Street Day in Stuttgart statt. Trotz kühler Temperaturen war der Andrang groß und es kamen 15.000 Besucherinnen und Besucher. Der Veranstalter ARIWA Stuttgart präsentierte den neuen übersichtlichen Vegan Guide Stuttgart, eine kleine Broschüre die hilft, sich beim veganen Einkaufen und Essengehen in Stuttgart leichter zurechtzufinden.

 

Vegan Street Day 2016 – zum siebten Mal in Stuttgart

Pralinen VSD 2015 Am Pfingstsonntag, den 15. Mai 2016 findet der siebte Vegan Street Day in Stuttgart statt. Er ist das älteste und größte vegane Straßenfest Deutschlands.

Der Vegan Street Day (VSD) zieht jährlich tausende Besucher an, die sich über die vegane Lebensweise informieren und das bunte Programm genießen. Auch dieses Jahr findet er in Stuttgart am Pfingstsonntag, den 15. Mai statt. Vom Marktplatz bis zum Schillerplatz wird von 11 bis 20 Uhr tierfreundlich gefeiert.

 

Schnelle Änderung des Tierschutz-Verbandsklage-Gesetzes nötig

sau-in-kastenstand 25.04.2016: Animal Rights Watch (ARIWA) nutzt das Instrument der Tierschutz-Verbandsklage, um gegen die tierschutzwidrige Haltung von Zuchtsauen in Kastenständen zu kämpfen. Für das angestrebte Klageverfahren im Fall einer Schweinezucht in Tecklenburg ist die Einsicht in die tierschutzrelevanten Akten des Veterinäramts Steinfurt essenziell. Dieses verweigert die Einsichtnahme jedoch seit Monaten. ARIWAs Klage auf Akteneinsicht wurde am 19. April 2016 vom Verwaltungsgericht Münster abgewiesen. In der Urteilsbegründung heißt es, ARIWA hätte keinen Anspruch auf Akteneinsicht oder Information. Dafür wäre eine Gesetzesänderung nötig. ARIWA fordert nun vom Gesetzgeber, schnell zu handeln und das Gesetz zu ändern.

 

TierrechtlerInnen auf der Anklagebank 

Tierschutzverstöße des Putenmästers werden ignoriert

puten q 13.4.2016: Undercover-Aufnahmen aus Tierhaltungsbetrieben sind oftmals das einzige Mittel, um tierquälerische Zustände aufzudecken. Juristisch ungeklärt ist bisher, ob das Betreten solcher Anlagen zum Zwecke der Filmerstellung illegal ist. Ein Prozess gegen drei Tierrechts-AktivistInnen des Vereins Act for Animals im Amtsgericht Schwäbisch Hall, die im Mai 2015 gravierende tierschutzwidrige Bedingungen in einer Putenmast im baden-württembergischen Ilshofen dokumentiert haben, soll die Streitfrage klären. Dass dabei die tierschutzrechtlichen Fragen kaum eine Rolle spielen, ist ein Skandal.

 

Weltweiter »Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser« 2016

Am 11. Juni in Bielefeld, Bremen, Kassel und München

Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser Auf der ganzen Welt - und auch in mehreren Städten in Deutschland - findet im Juni wieder der »Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser« statt. Animal Rights Watch (ARIWA) veranstaltet die Demonstrationen am 11. Juni 2016 in Bielefeld, Bremen, Kassel und München. Im vergangenen Jahr hatten erfolgreiche Märsche unter anderem in Berlin und Kassel stattgefunden. Die Märsche setzen ein wichtiges Zeichen, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft entwickeln muss. Die Wissenschaft erklärt uns schon lange, dass die als "Nutztiere" missbrauchten Lebewesen gar nicht so verschieden von uns Menschen sind und dass die "Nutztierhaltung" auch ökologisch gesehen nicht zukunftsfähig ist. Wir müssen dementsprechend handeln: unsere Lebensweise friedfertig und vegan gestalten - und Schlachthäuser schließen.

 

Was Reformen verraten

bio-puten Wir werden oft gefragt, warum ARIWA auf reformistische Forderungen verzichtet und stattdessen versucht, die Menschen unmittelbar von der Notwendigkeit des Veganismus und eigener politischer Aktivität zu überzeugen. Forderungen nach besseren Haltungsbedingungen, humanerem Schlachten oder einem Amputationsverbot für Schnäbel und Schwänze können doch nicht verkehrt sein? Da ein Ende der Nutzung von Tieren als Nahrungsquelle derzeit nicht absehbar sei, wären doch eine Reduktion des Fleischkonsums, eine vegetarische Ernährung und eine weniger qualvolle Züchtung, Haltung und Tötung der Tiere sinnvoll – so die Überzeugung vieler Menschen und Organisationen, die sich für Verbesserungen in der Tierhaltung, also für reformistische Ansätze engagieren.

 

Die Verbandsklage als Instrument der Tierrechtsbewegung

sau-in-kastenstand Seit Dezember 2013 ist ARIWA in Nordrhein-Westfalen für das Tierschutz-Verbandsklagerecht anerkannt und kann somit im Namen der Tiere deren Interessen vor Gericht und gegenüber den Behörden vertreten. Den Rahmen dieser Möglichkeit bildet das geltende Recht, konkret also das Tierschutzgesetz (TierSchG) mit seinen Umsetzungsverordnungen. Persönliche Rechte für Tiere sind dort nicht vorgesehen. Dennoch gibt es Ansatzpunkte, um die Verbandsklage als Instrument im Sinne der Befreiung der Tiere aus den bestehenden Nutzungsverhältnissen einzusetzen.

 
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