Freiheit für Elsbeth!
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Freiheit für Elsbeth!

Flusspferd Elsbeth Traurige Berühmtheit: das wohl ärmste Zwergflusspferd der Welt erlangte Bekanntheit durch seine Fluchtversuche Anfang der neunziger Jahre. Raus aus dem Zirkus Fliegenpilz, ab in die „Freie Wildbahn“, die Flucht medienwirksam vermarktet, wieder eingefangen und zurück in den Zirkus verfrachtet dient Zwergflusspferd „Elsbeth“ nun als Maskottchen des Zirkus Fliegenpilz. Statt afrikanischem feuchtem Urwald ist ihr „Lebensraum“ ein heruntergekommener Zirkuswagen, anstelle von nächtlichen Streifzügen entlang eines Flusses auf der Suche nach Pflanzennahrung gibt es für Elsbeth während der Spielzeit zwei Runden pro Auftritt durch die Sägespänen-Manege.

Flusspferd Elsbeth Hier wird nicht im Fluss geschwommen und getaucht, das „Maskottchen“ muss sich mit einer Pfütze Wasser in einer alten Badewanne begnügen. „Publikums-Liebling“ Elsbeth hat die freie afrikanische Wildbahn nie gesehen, sondern ist Resultat eines „Arterhaltungsprogramms“ – höchstens noch wenige Tausend Tiere der Zwergflusspferde existieren auf der Welt. Umso skandalöser mag der Artenschützer es empfinden, dass solch ein vom Aussterben bedrohtes Tier nicht im „Arterhaltungsprogramm“ verbleibt, sondern vom züchtenden Duisburger Zoo als Zirkusmaskottchen verscherbelt wird. Elsbeths Flucht und ihr mehrtägiger „Badeurlaub“ wird vom Zirkus Fliegenpilz bis heute werbewirksam eingesetzt – für Pressetermine gibt es Elsbeth hübsch angerichtet mit Chef Bodo Hölscher auf grüner Wiese, danach geht es zurück in die Haft.

Zirkus Fliegenpilz Elsbeths Herren schweizerischer Herkunft, der „berühmte“ Zirkus Fliegenpilz, mittlerweile mit Sitz in einem alten Industriekomplex in Haldensleben im Ohrekreis, wird laut Brachenbucheinträgen geführt als „ein großes internationales Unternehmen, das mit zu den führenden in Deutschland ansässigen Zirkusbetrieben gehört“. In der Saison 2007 gleicht Zirkus Fliegenpilz allerdings einer kleinen heruntergekommenen Wagenburg. Schon im Vorjahr bot der marode Zustand der Fliegenpilz-Fahrzeuge Grund zum behördlichen Einschreiten: aufgrund einer aus dem Ohrekreis / Sachsen-Anhalt vorliegenden Fahndung nach 51 Fliegenpilz-Fahrzeugen ohne TÜV und Versicherung, aber mit Stilllegungsbeschluss, der nicht zugestellt werden konnte, weil der Zirkus schneller weg war, als die Behörden handeln konnten, wurden Polizei und Ordnungsamt Wiesbaden nach Auffinden der Zirkus Fliegenpilz tätig.

Es folgte eine achtstündige Razzia! Der Kommentar eines „nebenbei“ wegen Verdachtes der illegalen Beschäftigung von Zirkusmitarbeitern anwesenden Zollbeamten gegenüber der Presse bei der Durchsuchung der Wohnwagen: „Ich kämpfe mit dem Brechreiz“. Mit „Alles vollgeschissen“ schilderte ein Ordnungsamtsangehöriger den Zustand der Gelände-Toilette und fragte sich, was das hochverehrte Publikum, wenn es dies denn jenseits des Zirkuszeltes sehen und riechen könnte, wohl empfinden würde. Während Bodo Hölscher bei der Razzia bestritt, „Zirkus Fliegenpilz“ zu heißen (also könne sein Zirkus mit der Razzia nicht gemeint sein), sondern mittlerweile „Aquapark“ sei – wohl in Anlehnung an das ehemalige „Zirkus unter Wasser“-Programm - verwandelten sich laut Wiesbadener Tageblatt die „zufällig anwesenden“ polnischen und russischen „Touristen“ in Zirkusmitarbeiter, was von einem anwesenden Beamten staunend mit "Dreister geht es nimmer" bedacht wurde.

Offenbar lief zur selben Zeit auch von Seiten des Veterinäramtes Wiesbaden ein Verfahren gegen den Zirkus Fliegenpilz. Ob die Zeit reichte, die „Fragen des Tierschutzes“ dort und überhaupt zu klären, bleibt offen. Ebenso offen bleiben die Verhältnisse zwischen den Behörden in Haldensleben am „Winterquartier“ des Zirkus Fliegenpilz mit selbigem. Die Fahndung 2006 nach dem Fliegenpilz-Fuhrpark jedoch lässt vermuten, dass dieses Verhältnis ähnlich „desolat“ ist wie der Zustand der Fahrzeuge und des Zirkus im Allgemeinen.

Steppenrind Auf dem „Tierschutz-Sektor“ hat der Zirkus Fliegenpilz neben Elsbeths Quälerein so einiges zu bieten. Zur Fliegenpilz-Familie Hölscher gehören neben Elsbeth, einem Pelikan, zwei Seelöwen, Pferden, Tauben, zwei ungarischen Steppenrindern, einem einsamen Kamel und anderen Tieren sowie den „einer vom Aussterben bedrohten Haustierrasse“ angehörigen Schweinen auch eine beachtliche „Sammlung“ anderer Tiere, mit denen sich ein sogenannter „traditioneller großer“ Zirkus gerne schmückt: Drei Elefanten, ein Nashorn, ein Giraffenbulle, eine Zebraherde.

Schweine Bodo Hölscher betrachtet die Existenz solcher Tiere in Zirkussen als unerlässlich fürs Geschäft, setzt sich vehement gegen ein von der Bundesregierung geplantes Wildtierverbot ein und organisierte schon eine Demonstration in Berlin gegen ein drohendes Wildtierverbot. Seine „großen Wildtiere“ sind jedoch zurzeit nicht im eigenen Betrieb, wo sie demnach wahrscheinlich trotz aller Hoffnung nicht für ausreichend Publikum sorgten. Sie sind stattdessen mit Junior Lars Hölscher beim Zirkus Probst unterwegs. Dort führt Lars dem Publikum stolz vor Augen, was „artgerechte Wildtierhaltung“ im Zirkus heißt, während er auf „seinem“ Nashorn stehend das Tier ein paar Runden pro Vorstellung durch die Manege treibt.

Vorgegaukelte „Happy-Hippo-Stimmung“ ist gut fürs Geschäft; Schlagzeilen über tote Elefanten oder raubkatzenquälende Junior-Zirkusdirektoren sind es nicht. Doch auch die hat Fliegenpilz zu bieten, was sich jedoch nicht als hübsches Geschichtchen nebst fröhlicher Anekdötchen für einen Gastspiel-werbenden Lokalredakteur verpacken lässt: eine Fliegenpilz-Elefantenkuh kollabierte 2002 in Trier in ihrem Wagen und starb. Todesursache: Menengitis und Tuberkulose. Ihre Kollegin wurde daraufhin behördlich wegen TBC-Verdachtes und der Ansteckungsgefahr unter Quarantäne gestellt. Ein Vorfall, der kaum als Argument pro Wildtierhaltung im Zirkus dargestellt werden kann, ebenso wenig der „Auftritt“ von Sven Hölscher mit seiner eigenen Raubtiergruppe: Laut Zirkus-Insidern verließ 2003 Sven mitsamt Löwen, Tigern und Kollegin den heimischen Zirkus Fliegenpilz „bei Nacht und Nebel“. „Zirkus Corelli“ engagierte Sven Hölscher mitsamt Raubtiergruppe und warnte alle Zirkuskollegen kurz danach vor diesem Mann. Er warf ihm miserable Tierhaltung bei mangelhafter Versorgung vor, die schwer kranken Tiere seien nicht tierärztlich behandelt, sondern fünf von ihnen in diesem Zustand mit unbekanntem Ziel verkauft worden. Für die Tiere hätten keinerlei Papiere vorgelegen, Hölscher selbst sei nicht im Besitz der notwendigen §11-Genehmigung gewesen. Dies rief letztendlich die Behörden in Hagen auf den Plan, welche ein Auftrittsverbot erteilten, woraufhin Sven Hölscher mit Kollegin und den verbliebenen 5 Löwen heimlich, still und leise verschwand. Mittlerweile ist er wieder „Zuhause“ im Zirkus Fliegenpilz tätig – ohne Raubtiere. Ob er jemals eine „gerechte Strafe“ dafür bekommen hat, außer dass er nun im aktuellen Familienprogramm als Zeltmeister und „Fassspringer“ fungiert, ist unklar.

Kamel Wer etwas in der Vergangenheit der Familie Hölscher und des Zirkus Fliegenpilz wühlt, fällt über eine weitere Geschichte des Scheiterns. Chef Bodo Hölscher, damals noch mit Quartier auf einem alten Hof in Emmerthal-Esperde, entscheidet sich beim Shoppen in der Verkaufsausstellung des berüchtigten Zootierhändlers Hermann Ruhe nicht nur für den Kauf zweier Kamele, sondern übernimmt direkt den ganzen Laden. Aus der „traditionsreichen“ Importstation für wilde Tiere aller Herren Länder, zusammengefangen in der ganzen Welt für Zoos und Zirkusunternehmen, entwickelte Händler Ruhe im Laufe der Zeit eine „Freizeitattraktion“ mit Minigolfanlage und Kinderspielplatz zwischen Elefantenbabys, Raubtierkindern und anderen Exoten. Mit dem Verkauf solcher exotischer Tiere baute sich Familie Ruhe ein stattliches Tierhandels-Imperium auf. Aus der ehemaligen Tierhandlung Ruhe wurde währenddessen 1994 der „Zoo und Freizeitpark Fliegenpilz“ in Alfeld-Brunkensen.

Das Aus des Fliegenpilz-Zoos mit etwa 200 Tieren von Schneeleoparden, Kängurus, Löwen und Tigern über Affen bis „Streicheltiere“ folgte bereits sieben Jahre später: „Die Gründe hierfür waren nach Aussage des Betreibers nicht finanzierbare Auflagen der Behörden sowie unzureichende Besucherzahlen. Wesentlicher dürften für die Schwierigkeiten jedoch eine mangelhafte Kooperation zwischen örtlichen Vertretern des Ortsrates, Behörden der Stadt Alfeld und dem Betreiber sowie eine verfehlte Preispolitik in Relation zu Angebot und Wettbewerb gewesen sein!“ ( Quelle: Brunkensen-Online).

Viele der Tiere des aufgelösten Fliegenpilz-Zirkus-Zoos fanden sich 2002 in Worms wieder. Unter katastrophalen Umständen, eingesperrt in kleine LKWs auf einem alten Industriegelände fristeten sie dort zwischen Schrott und Autowracks ihr jämmerliches Dasein: 13 Paviane, zwei Tiger-Löwen-Kreuzungen „mit einer Eisenstange ausgeschlagenen Fangzähnen“ und ein Mandrill, der auf seinem eigenen rohen Fleisch hockte. Statt die tierschutzrechtlichen Auflagen des Umweltamtes zu befolgen, holte der Zirkusartist, der mit sich und diesen Tieren einen neuen Zirkus gründen wollte, weitere Tiere auf das Gelände und sperrte die Emus, Stachelschweine, Ziegen, Schwäne und Präriehunde in eine alte Baracke. Die Beschlagnahme aller Tiere wurde angeordnet, eine Flucht von Tierhalter und Tieren scheiterte, so dass ihm letztendlich Ende 2002 alle Tiere unter großem Aufwand entzogen werden konnten.

Zirkuswagen Nach all diesen Katastrophen sollte für die Saison 2007 dann wieder ein neues werbewirksames „Zugpferd“ für den Zirkus neben Elsbeth her und dem Fliegenpilz auf die Sprünge helfen. Der Zirkus Fliegenpilz engagierte eine Artistengruppe des „Mongolischen Staatszirkus“ und spielte einige Zeit als „Fliegenpilz/Mongolischer Staatszirkus“. Ein Vergnügen, welches offenbar nicht lange währte, so dass Fliegenpilz nun wieder nur Fliegenpilz ist. In Zirkuskreisen verlautete, die zuständige Agentur habe die Mongolen vorzeitig wieder abgezogen. Das nach diesem Abzug im Juli 2007 mitreisende zwölfköpfige mongolische Ensemble mit zwei „Schlangenmädchen“ ereilte noch ein ganz anderes Schicksal: die Truppe wurde vom Zirkus Fliegenpilz nach einem Gastspiel in Siegen mitsamt drei alten Fliegenpilz-Wohnantiquitäten zurückgelassen. Die Mongolen mussten dann vom Sozialamt betreut werden, weil der Zirkusdirektor, der die Artisten dort zurückließ, nicht nur mitsamt Zirkus „bei Nacht und Nebel“ verschwand, sondern auch - laut Presseartikel - die versprochenen Gagen nicht bezahlt hatte.

Unter dem Motto „Zirkus neu erleben“ geht die Fliegenpilz-Reise nun weiter: Ob jedoch ein Zirkuszelt im Schlamm, arme Zirkustiere wie Robben, denen man nicht einmal ein ihnen zustehendes Badebecken gönnt, eine äußerst langweilige Show, ein neben einem Fass voll verwesendem Fisch hockender Pelikan, morsche löchrige Zirkuswagen, Zugfahrzeuge, die weder über Tüv noch Zulassung verfügen und Zirkusmitarbeiter, die mangels sanitärer Einrichtungen rund um den Zirkusplatz koten, wirklich ein erstrebenswertes „neues Erlebnis“ in der Zirkuswelt darstellen? Auch der Ausbruch der beiden Steppenrinder im Juli 2007 in Begleitung des Kamels auf der Suche nach ein wenig Grün und deren folgende Verhaftung durch die Polizei Siegen war kein richtig „neues“ Vorkommnis im Zirkusalltag. Gut, dass der Zirkus Fliegenpilz in diesem Fall wenigstens keine Raubkatzen dabei hatte, die er hätte „verlieren“ können. Für ungeahnten Besucheransturm sorgte dieser Zirkusausbruch nicht: das Zelt war zum Zeitpunkt der Flucht bereits abgebaut.

Bleibt also nur noch die arme Elsbeth – doch weder sie noch alle anderen Zirkustiere werden den ehemaligen „Zirkus unter Wasser“ nicht über einen Zustand hinauszubringen vermögen, wo ihm nur noch „das Wasser bis zum Hals steht“.

Elsbeth On the road again: Neues von Circus Fliegenpilz

Ein heruntergekommener kleiner Zirkus, morsche Transportfahrzeuge, mittellos zurückgelassene mongolische Zirkusartisten und ein Zwergflusspferd Namens Elsbeth, welches in einer rollenden rostigen Badewanne hauste: so präsentierte sich der „Circus Fliegenpilz“ im Jahr 2007 (wir berichteten mehrfach). Zirkusmaskottchen Elsbeth stand bei Kontrollen von Animal Rights Watch im Schlamm und fror, Eiter lief aus ihren Augen – sie lebte unter untragbaren Zuständen.

Ob das Veterinäramt am Gastspielort in Siegen Handlungsbedarf bezüglich der Tierhaltung des Circus Fliegenpilz sah, konnte nicht geklärt werden: "Wir haben den überprüft, über das Ergebnis der Überprüfung kann ich ihnen keine Auskunft geben. Wir haben den überprüft, darauf müssen Sie sich verlassen. Bitteschön." Zu vermuten war, dass der Tatendrang des Amtsveterinärs ähnlich hoch einzustufen war wie seine Auskunftsfreude und das Engagement seiner Kollegen in anderen Städten, die über viele Jahre hinweg diese Haltung duldeten oder nicht zu verhindern wussten.

„Freiheit für Elsbeth“, so der Titel unserer Veröffentlichung zum Circus Fliegenpilz, stieß bei Zirkuschef Bodo Hölscher nicht auf besondere Begeisterung – durch seinen Anwalt ließ er miteilen, wir sollten es unterlassen, sein Zirkusmaskottchen als „ärmstes Zwergflusspferd der Welt“ zu bezeichnen. Schließlich lebte Elsbeth ja noch. Noch. Elsbeth erlebte keine weitere Saison mehr im Zirkus. Sie starb 2007 – offiziell nach Angaben des Zirkus an einem „Gehirntumor“.

Auch eine tote Elsbeth ist noch gut genug für Werbung: so kündigte die „Mitteldeutsche Zeitung“ tatsächlich ein Gastspiel des Circus Fliegenpilz in Dessau im April 2008 mit der Headline „Elsbeth kommt samt Bassin“ an – Ausführungen der Zeitung, wie komfortabel Elsbeth reist und welch ein tolles Leben sie als Zirkusmaskottchen führt, hätten sicherlich den erwünschten Werbeeffekt nicht verfehlt. Doch nicht nur Elsbeth kam nicht nach Dessau – der komplette Circus Fliegenpilz blieb aus. Das Gastspiel des „Circus unter Wasser“ im April fiel ins Wasser, der Circus Fliegenpilz blieb nach dem Tourneestart in Berlin – angeblich wegen des großen Erfolges dort.

Das Bild eines „erfolgreichen Unternehmens“ gibt der Circus Fliegenpilz auch 2008 nicht ab – das Unternehmen, welches gerne mit dem Qualitätsstandard berühmter Schweizer Produkte und Gegebenheiten wirbt, macht einen in großen Teilen ärmlichen Eindruck, der höchstens an „Schweizer Käse“, vor allem dessen berühmte Löcher erinnert. Die Programmkritiken sind schlecht – der Zirkus setzt offenbar nur noch auf die Anwesenheit der großen Wildtiere als „Geschäftsprinzip“. Während nun wieder die 3 Fliegenpilz-Elefanten, das Nashorn „Rafiki“ und die Giraffe „Bongo“ mit dabei sind, wurden die weniger spektakulären Tiere abgeschafft. So landeten die Watussis und Steppenrinder nebst Kamel und Papageien bei der Zirkusfamilie „Frankello“ auf deren „Elefantenhof“ in Platschow, die Pferde und Schweine aus der Saison 2007 sind ebenfalls nicht mehr mit dabei. Geld bringen die Exoten ein – und solange sie leben, werden sie gnadenlos vermarktet: ob als „rollender Zirkuszoo“ oder wie Pelikan „Toni“ als lebende Dekoration in Frank Elsners Fernsehshow „Quiz der Tiere“.

Behörden, die dem Circus Fliegenpilz Verfügungen und Bescheide zustellen wollen, haben seit neuestem ein Problem der besonderen Art: der Zirkus ist nun im Besitz einer anonymen Geschäftsadresse, wie man sie bei ebay ersteigern kann, der „Circus unter Wasser“ nicht einfach „made by Familie Hölscher“, sondern nach diversen Unternehmensuntergängen eine Produktion der „Liebmann Show Produktions Limited“ mit Verwaltungssitz in Birmingham. So einfach geht das.

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