ARIWA YOUth beim Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser
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Aktuell

ARIWA YOUth beim Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser

Ein Rückblick von Aktiven

„Warum die Schließung aller Schlachthäuser? Ist das nicht ein wenig zu extrem?"

„Ist es denn nicht viel extremer Tiere auszubeuten und zu quälen?"

Wir fordern also die Schließung aller Schlachthäuser für eine bessere Welt. Eine Welt, in der Tiere mehr als nur irgendwelche Güter sind. Eine Welt, in der sowohl Menschen- als auch Tierrechte geachtet werden. In so einer Welt wollen wir leben.

Dafür sind am Samstag, den 27. Mai 2017 über 200 Menschen in Hannover auf die Straße gegangen. Auf der 3,6 Kilometer langen Demoroute gab es drei Kundgebungen zu Pelz, Fisch und Fleisch. Die Demo war eine von acht in Deutschland und von insgesamt 32 weltweit unter demselben Motto – einem Motto, welches derzeit für viele utopisch klingen mag, was für uns aber erst recht der Grund ist, seine Verwirklichung einzufordern.

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Wir – ARIWA YOUth waren auch dabei.

 

 

Meine erste Demo Paula

Da ich noch nie aktiv bei einer Demo mitgelaufen bin, hatte ich wenig Vorstellung davon, was mich erwarten würde. Beim Thema „Schließung aller Schlachthäuser“ wünschte ich mir selbstverständlich viele Mitstreiter und eine positive Stimmung zwischen den Teilnehmern.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich mir keine bessere erste Demo hätte vorstellen können. Unter den zahlreich erschienenen Aktivisten fühlte man sich sofort zugehörig und als einzelner Teil einer wichtigen Bewegung. Auch die größtenteils interessierten Reaktionen der Passanten haben mich positiv überrascht, da man beim Thema Tierrechte schließlich auch häufig auf kritische Meinungen trifft.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dies auf keinen Fall meine letzte Demo war und ich bei der nächsten auf eine noch größere Gruppe von Tierrechtlern hoffe.

Paula Süß (17)

 

Eine Demo voller neuer Erfahrungen Anna

Es war zwar nicht meine erste Demo, doch war es die erste, die ich mit geplant habe. Das erste Mal musste ich mir darüber Gedanken machen, ob mit oder ohne Trillerpfeifen und ob die Wirkung einer einheitlichen Klamottenfarbe besser ist als ein bunter Mix – und darüber mehrere Stunden diskutieren. Was für eine Arbeit, aber gelohnt hat es sich. Trotz der Hitze waren wir über 200 Demonstranten. Mehrere hundert Personen also, die meine Rede vor McDonald’s hörten. Meine erste selbst verfasste Rede hörten somit eindeutig mehr Personen, als ich es von den Referaten, welche ich in der Schule bisher halten musste, kannte. Doch selbst wenn nur einer seinen Burger durch meine Rede nun auf eine andere Weise sieht, so hat sie sich auf jeden Fall gelohnt, denn jeder Burger, welcher nicht gegessen wird, bedeutet ein Leben, welches nicht im Schlachthof endet. Und womöglich bilden Reden wie diese ja bloß den Anfang, sodass immer mehr Leute sich dazu entschließen vegan zu leben. Vielleicht ist die Forderung nach der Schließung aller Schlachthäuser gar nicht so utopisch, wie sie auf den ersten Blick wirkt. 

Anna Yola Darmstädter (17)

 

Eine Demo für Veränderung Jevgeniia
Für mich war das die erste Demo, wo ich wirklich aktiv mit einer Gruppe dabei war. Es waren zwar viele Menschen da, aber ich fand es noch recht übersichtlich. Das war eine ziemlich große Erleichterung, weil ich sonst total
überfordert gewesen wäre, da ich mich unter vielen Menschen für gewöhnlich nicht sehr wohl fühle. Der Marsch war bei dem Wetter zwar ziemlich anstrengend, aber letztendlich verging die Zeit auch relativ schnell, weil zwischendurch interessante Vorträge gehalten wurden mit Fakten, die ich selbst noch nicht alle kannte.

Letztendlich war es die Mühe wert, denn viele schienen interessiert zu sein, und selbst wenn wir nur einen Menschen überzeugen und aufklären konnten, ist das schon ein Erfolg. Ich bin wirklich glücklich darüber, dabei gewesen zu sein. Nicht nur wegen der Erfahrung, sondern einfach auch, weil es sich toll anfühlt, sich für etwas einzusetzen, um etwas zu verändern, auch wenn es nur eine Kleinigkeit zu sein scheint, die man dadurch erreicht. Ich freue mich auf viele weitere Veranstaltungen dieser Art und hoffe, dass noch viel mehr Menschen sich dafür entscheiden, aktiv etwas für Tier- und Menschenrechte zu tun.

Jevgeniia Khmelnytska (20)

 

Eine gelungene Demo Anna (2)

Ich fand die Demo sehr gut. Am Anfang war es etwas chaotisch, aber mit der Zeit hat sich das gelegt und wir liefen wieder hinter dem Auto, das vor uns allen gefahren ist.

Die Route war auch sehr gut geplant. Dass die auch vor Nordsee und McDonald’s eine Rede gehalten haben, fand ich sehr gut.Man hat sehr viele neue Leute kennengelernt. Das hat mich sehr gefreut. Am Ende habe ich noch einen sehr leckeren Kuchengegessen. Alles in allem war es eine sehr gelungene Demo. Ich freue mich schon auf die nächste.

Anna Heumann(15)