28.07.2018 Köln, Demo "Augenblicke gegen Speziesismus"
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Aktuell

28.07.2018 Köln, Demo "Augenblicke gegen Speziesismus"

28.07.2018 – Köln

"Augenblicke gegen Speziesismus"

Die künstlerische Demonstration

14.00 - 17.00 Uhr

Schildergasse 57

EINE NEUE DEMONSTRATIONSFORM

Am 28.07. möchten wir mit einer besonderen Demonstration für Aufmerksamkeit sorgen und laden euch herzlich ein, uns in Köln zu unterstützen. Der Mensch hat andere Spezies als unterschiedlich nutzbar definiert und verliert über seine willkürlichen Kategorien aus den Augen, was all diese Tiere – und uns Menschen – verbindet. Der Wille frei, ohne Angst und Schmerz, zu leben, ist im Auge eines verängstigten, hoffnungslosen Tieres deutlich zu sehen – ob im Käfig oder auf dem Weg zum Schlachthof.

SPEZIESISMUS ÜBERWINDEN

Wir werden die Menschen auffordern, sich einen Augenblick zu nehmen, die künstlerischen Abbildungen unterschiedlichster Tieraugen zu betrachten, spielerisch zu erraten, um welche Tiere es sich handelt, und im Dialog zu hinterfragen, woher wir das Recht nehmen, dieses Tier für unsere Zwecke auszunutzen.

DAS GANZE SPEKTRUM DER TIERRECHTSIDEE

Dabei wird die ganze Palette von Tierrechtsthemen zum Thema: der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern ebenso wie Leder, Zoo und Tierversuche, aber auch seltener Thematisiertes wie Lebensraumzerstörung, Bekämpfung und Exotenhandel. Neben Schweinen, Rindern und Hühnern sind auch Schafe, Fasane oder Kröten Thema.

SEI DABEI!

Wenn du Lust hast, dieses neue Demoformat zu unterstützen, bekommst du von uns ein Schild mit einem Augengemälde. Jedes Bild stellt die Betrachtenden vor eine Frage: Wer bin ich, dass du mich als Essen siehst? Wer bin ich, dass du mir die Haut abziehst? Wer bin ich, dass du mich vergiftest? Wir wollen uns mit diesen Schildern in einem großen offenen Schachbrettmuster aufstellen und hoffen, das Laufpublikum in viele Gespräche zu verwickeln, die mit der einfachen Frage beginnen, was, nein WEN sie sehen. Da wir die Schilder stellen, musst du nichts mitbringen, außer etwas Gesprächsbereitschaft und Lust, eine neue Strategie auszuprobieren, Menschen die Tierrechtsidee näher zu bringen. Und keine Sorge, falls du fürchtest, ein Tier selbst nicht zu erkennen oder nichts über das jeweilige Thema zu wissen: Jedes Schild enthält auf der Rückseite die Auflösung und einen kurzen Text zum Thema.

GROSSE KUNST

Unser herzlicher Dank geht an die Tierrechtskünstlerin Meune Lehmann für die Bereitstellung der Bilder. Meune hat insgesamt 365 verschiedene Tieraugen mit dem Pinsel zum Leben erweckt. 30 ausgewählte Motive haben wir für die Demo adaptiert. Die Motive sind mehrfach vorhanden.

DER BLICK AUF DIE LEBENSWIRKLICHKEIT DER TIERE

Wem die künstlerischen Darstellungen zu abstrakt sind, der wird bei der Gelegenheit alternativ oder zusätzlich die Möglichkeit haben, sich einen Eindruck von der Nutztierhaltung zu machen. Das ARIWA-Infomobil mit eingebauter Videoleinwand ist dafür ebenso im Einsatz wie mehrere Laptops. Redebeiträge werden die Hintergründe der Aktion einem breiten Publikum vermitteln.

Allgemeine Hinweise:
[1] ARIWA-Demonstrationen wenden sich grundsätzlich gegen die Nutzung und Tötung von Tieren. Wir bitten darum, auf unseren Veranstaltungen vermeintliche Teilschritte wie Biofleischkonsum oder die ausschließliche Abschaffung von Megaställen/Massentierhaltung nicht als Ziel zu kommunizieren.

[2] Bitte tragt auf ARIWA-Veranstaltungen keine Kleidung tierischen Ursprungs und achtet darauf, dass sie auch nicht so aussieht. Denn auch solche Produkte (z. B. Kunstpelz) können einen falschen Eindruck erwecken.
[3] Jegliche Form von Parteiwerbung ist unerwünscht. Hierzu zählen: Jacken, Shirts, Banner, Unterschriftenlisten, Flyer etc.
[4] Personen und Gruppierungen, die eine rechte, rassistische, homophobe, sexistische, oder eine sonstige antiemanzipatorische Weltanschauung vertreten, sind bei unseren Veranstaltungen ausdrücklich nicht erwünscht!

Zur Facebook-Veranstaltung.

Eine gemeinsame Veranstaltung der ARIWA West Ortsgruppen.