13.04.2019 Göttingen, Osteraktion
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Aktuell

13.04.2019 Göttingen, Osteraktion

13.04.2019 - Göttingen

Osteraktion

12.00 - 16.00 Uhr

Weender Straße

Am 13. April veranstaltet ARIWA Göttingen in der Göttinger Fußgängerzone wieder einen Aktionstag für eine tierleidfreie Osterzeit und möchte u.a. mit einer Medienaktion und Flyering über das immense Leid in der Eierproduktion aufklären! Außerdem werden verschiedene Ei-Alternativen vorgestellt und es wird eine leckere österliche Verköstigung geben!

Hintergrund zur Eierproduktion:
Fast 50 Millionen Hennen werden in Deutschland zur Eierproduktion gehalten, 75 % davon leben in Beständen mit mehr als 30.000 Hühnern. Fast keinem dieser Tiere wird nur annähernd die Gelegenheit gegeben, seine natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. In der Natur legen Ur-Hühner nur wenige Eier im Jahr, um sich fortzupflanzen. Moderne Hennen, „Hochleistungshybriden", sind darauf gezüchtet, fast jeden Tag ein Ei zu legen. Diese abnorme Legeleistung von bis zu 330 Eiern in einem Jahr und die schlechten Haltungsbedingungen zehren die Körper der Hennen aus. Nach 15 bis 18 Monaten endet das Leben von jährlich etwa 32 Millionen Legehennen als „unrentabel" in deutschen Schachthöfen.

Noch dazu ist die Zucht von Legehennen ein hoch spezialisiertes Geschäft, das in den Händen einiger weniger Großkonzerne liegt. Die Eltern der Legehennen werden in riesigen Hallen zu Tausenden gehalten. Die von ihnen gelegten Eier kommen zum vollautomatischen Ausbrüten in große Brütereien. In Brutschränken geschlüpft, wird der Hühnernachwuchs auf ein Fließband gesetzt und nach Geschlecht sortiert. Die weiblichen Küken kommen in Aufzuchtanlagen, bis sie groß genug für die Eierproduktion sind. Die männlichen Küken leben meist nicht länger als einen Tag, weil sie nicht zum Eierlegen zu gebrauchen und als Masthähnchen zu unrentabel sind, da sie nicht so viel Fleisch ansetzen wie ihre extra dafür gezüchteten Artgenossen. Sie werden bei lebendigem Leib zerquetscht, vergast oder zerschreddert, ca. 50 Millionen Küken jedes Jahr in Deutschland.

Generell ist festzuhalten: Ob Käfig-, Kleingruppen-, Boden-, Freiland- oder Biohaltung: Das Leben der Hühner endet immer ähnlich. Die meisten werden rücksichtslos in enge Kisten gestopft, brechen sich dabei die Beine und Flügel oder renken sich die Hüfte aus. Auf große LKWs verladen, müssen sie die Qualen des Tiertransports erdulden. Allein in Deutschland sterben jährlich etwa 100 Millionen Tiere für die Eierproduktion - als Eintagsküken vergast oder zerschreddert, als „Ausschuss" gestorben oder als „verbrauchte Legehenne" geschlachtet.

Kommt gerne vorbei und informiert euch über das Leiden und Sterben in der Eierproduktion! Aber auch über die Fleisch-, Milch- und Haustierindustrie sowie Veganismus! Probiert am Aktionsstand leckere vegane österliche Alternativen und holt euch Inspirationen für eine tierleidfreie Osterzeit!

Wir hoffen auf positives Feedback, viele interessante Gespräche und freuen uns auf euch!

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