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Tiere sind Freunde

sympathie Ein Buch für kleine und große Menschen

Mit einem Vorwort für große Menschen

Vorwort: Tiere werden genutzt, gequält, missbraucht, gefoltert und getötet. Sofern dies zum Nutzen der Menschen stattfindet, geschieht es mit einer großen gesellschaftlichen Toleranz. Trifft die Tierqual dann allerdings eine Katze, wird dies von fast allen Menschen als zutiefst abstoßend empfunden und erregt die Gemüter. Aber was ist mit all den anderen Tieren?

Es ist an der Zeit zu begreifen, dass Mitleid als Grundlage jeglicher Moral nicht reduzierbar ist auf bestimmte willkürlich ausgewählte Lebensformen. Wenn menschliches Mitgefühl sich darauf reduziert, Mitleid mit Hunden und Katzen haben zu können, aber Millionenfaches Leid von den sogenannten "Nutztieren", "Pelztieren" oder anderen zu menschlichem Nutzen gefolterten Tieren uns nicht im geringsten berührt, ist der Verrohung unserer Gesellschaft kein Einhalt mehr zu gebieten. Niemand käme auf die Idee, die brutalen Taten eines Kindes an einem Mitschüler zu tolerieren, solange es zum Nutzen des Täters geschieht, aber dieselben Taten an einem Mitschüler aus purer Lust zu verurteilen.

Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen ausgeübter Gewalt an Tieren und Gewalt an Menschen. Menschen, die gewalttätig gegen andere Menschen handeln, Massenmörder, jugendliche Amokläufer, die ihre Lehrer und Mitschüler brutal abstechen und ermorden, haben vorher in der Regel schon Tiere scheußlich misshandelt oder sadistische Morde an Haustieren begangen und damit den Grundstein für weitere Gewalt gelegt.

Wir müssen um uns selbst und unsere Mitmenschen respektieren zu können erst lernen, andere Lebewesen zu respektieren. Denn wenn wir Mitgefühl für Tiere haben, bildet dies die Grundlage dafür, Mitgefühl für unsere Mitmenschen haben zu können. Nur wenn es uns gelingt, Kindern dieses Mitgefühl für ALLE Lebewesen vermitteln zu können, gleich ob Hund, Katze, Maus, Nerz oder Kuh, haben sie auch später die Möglichkeit nein zu sagen zu Gewalt, Ausbeutung, Unterdrückung und Grausamkeiten an ihren Mitmenschen.

Und genau darum dieses Buch.

Tanja Günther, Siegen 2004

Inhalt:

1. Rehe, Igel und andere Tiere im Wald
2. Wellensittiche, Kaninchen, Fische, Hunde, Katzen und andere Tiere im Haus
3. Elefanten, Löwen, Affen und andere Tiere im Zoo und im Zirkus
4. Affen und andere Tiere in der Wildnis
5. Tauben in der Stadt
6. Stiere in der Arena
7. Füchse, Nerze und andere Tiere in Pelzfarmen
8. Affen und andere Tiere in Versuchslabors
9. Spinnen und andere Tiere im Haus und draußen, welche die meisten Erwachsenen eklig finden
10. Schildkröten, Waschbären und noch mehr Tiere aus anderen Ländern, die plötzlich bei uns draußen zu finden sind
11. Kühe, Hühner, Schweine und noch mehr andere Tiere auf dem Bauernhof und in Tierfabriken
12. Deine Freunde die Tiere brauchen Deine Hilfe!