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Aktuell

"Bei Berlin gibt es noch keine bio-vegane Landwirtschaft, deshalb nehmen wir das selbst in die Hand!"

solawi-plantage-bio-vegan-berlin-10 Gerade gründet sich bei Berlin die bio-vegane solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) PlantAge. Soweit wir von ARIWA wissen, wäre das die vierte bio-vegane SoLaWi in Deutschland. Was die Gründer/innen genau vorhaben und was bio-vegan und solidarische Landwirtschaft überhaupt heißen, das erklären sie uns im Interview.

 

Insekten- Nahrungsmittel der Zukunft?

heuschrecke Am 1. Januar 2018 ist die europäische Novel-Food-Verordnung in Kraft getreten. Sie stuft Insekten als Nahrungsmittel ein und erlaubt es damit, Mehlwürmer, Heuschrecken und Co. als Lebensmittel zu verkaufen. Insekten gelten schon seit Längerem als Proteinquelle der Zukunft, sind sie doch leicht zu züchten, zu halten, zu ernähren und zu töten. Sie gelten als ressourcen-, umwelt- und klimaschonendere „Nutztiere", da für ihre Anzucht und Vermehrung weniger Getreide, Wasser und Fläche verbraucht werden als für Hühner, Schweine oder Kühe. Außerdem würden deutlich weniger Klimagase emittiert. Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) sieht darin „ein enormes Potenzial für die nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft". Und das vermeintliche Fehlen eines Schmerzempfindens führt dazu, dass ethisch-moralische Fragen zur Haltung und Tötung von Insekten meist gar nicht erst gestellt werden.

 

Agrarverbände missbrauchen Mobbing von Kindern für Lobbyarbeit

kindtraurig In der Presse werden vermehrt Bauernkinder als Mobbing-Opfer dargestellt. Verantwortlich machen Bauernvertreter dafür hauptsächlich Tierschutzverbände, die Videos aus Tierfabriken veröffentlichen, sowie angebliche Falschdarstellungen in Lehrbüchern. Tatsächlich gibt es für das Mobbing von Bauernkindern jedoch keine belastbaren Zahlen und kaum belegbare Beispiele. Die wenigen bekannten Zahlenangaben unterscheiden sich nicht signifikant von der allgemeinen Mobbing-Statistik an Schulen. Wenn Kinder gemobbt werden, ist das in jedem einzelnen Fall schlimm, und die Ursachen dafür müssen analysiert und bekämpft werden. Anstatt aber Bauernkinder zusätzlich zu Opfern zu machen, indem sie dafür missbraucht werden, die Kritik an tierquälerischen Praktiken auszusitzen, sollten Agrarlobby und Bauernschaft daran mitarbeiten, Lösungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu finden.

 

Politik treibt Ausbreitung der Schweinepest voran

Wildschweine als falscher Sündenbock - Bauern graben sich eigene Grube

ariwa-wildschwein In ganz Deutschland wird zur Jagd auf Wildschweine geblasen – aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Dabei sind es vorrangig Menschen und nicht Wildschweine, die die Ausbreitung der Krankheit vorantreiben. Sowohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als auch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bestätigen, dass die Wildschweinjagd die Verbreitung nicht aufhalten, sondern eher beschleunigen wird. Statt überlegt wirksame Maßnahmen zu treffen, lässt sich die Politik vom Alarmismus der Bauernverbände treiben. Dass die Schweinepest Deutschland erreicht, wird dadurch immer wahrscheinlicher. Hauptverantwortlich sind diejenigen Entscheider, die zur sinnlosen Wildschweinjagd aufrufen.

 

Silvester – kein Spaß für Tiere

Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Mitbewohner!

silvester freaky49 Tiere können das alljährliche Knallen und Böllern zu Silvester nicht einordnen. Sie erleben es als großen Stress, oft ruft es bei ihnen sogar Panik hervor. Nicht zuletzt, weil viele Tierarten viel besser hören und riechen können als wir Menschen. Hier einige Tipps, wie Sie Ihren tierischen Mitbewohnern über die stressige Zeit helfen können:

 

Weihnachten vegan

postkarte x-mas_vegan Feiern und genießen – ohne Tierleid

Was wäre Weihnachten ohne ein festliches Menü? Nur: Bei den meisten Menschen landen Gänse, Forellen, Hasen, Wildschweine oder andere Tiere als „Festtagsbraten" auf dem Tisch. Und so wird aus dem „Fest der Liebe" jedes Jahr zugleich ein Fest des Leids für Millionen von Tieren. Dabei zeigen unzählige vegane Menüs und Gerichte in Foodblogs, Koch- und Backbüchern, dass man auch zu Weihnachten genussvoll vegan schlemmen kann. Ideen und Rezepte finden Sie zum Beispiel hier.

Sie möchten Ihre Lieben ebenfalls auf das enorme Tierleid zu Weihnachten hinweisen? Dann verschicken Sie dazu doch einfach unsere Weihnachtskarte.

 

Neue Studie zeigt: Jagd fördert Ausbreitung von Krankheiten

fuechse-gagd Rund 4,3 Millionen Wildtiere werden nach offiziellen Angaben jedes Jahr in Deutschland getötet. Hinzu kommen hunderttausende Hauskatzen und Hunde. Alle sieben Sekunden stirbt damit ein Tier von Jägerhand. Eine Notwendigkeit dafür gibt es freilich nicht, im Gegenteil. Zwar behaupten Jäger/innen gerne, sie müssten anstelle der ausgerotteten Großraubtiere dafür sorgen, dass die Zahl der Wildtiere nicht überhandnehme. Nur durch Dezimierung der Populationen werde der Wald vor Schäden geschützt, ein „gesunder Wildbestand" erhalten und die Ausbreitung von Krankheiten wie Tollwut, Fuchsbandwurm oder – ganz aktuell – der afrikanischen Schweinepest verhindert. Doch diese Argumentation ist nicht nur längst widerlegt, sie scheint vielmehr im direkten Gegensatz zur Realität zu stehen.

 

Bio-veganer Landbau

bluehende minze mit insekt 2 Der bio-vegane Landbau kommt ohne Tierhaltung und ohne Verwendung von Produkten aus Tierhaltung oder -schlachtung aus (Mist, Gülle, Knochen-, Blut- oder Hornmehl, Haarpellets etc.). Darüber hinaus wird nach den Prinzipien der biologischen Landwirtschaft gearbeitet. Das heißt, es werden enge Stoffkreisläufe angestrebt und keine synthetischen Dünger und Herbizide, keine gentechnisch veränderten Organismen und darüber hinaus keine Pestizide verwendet.

 
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