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Aktuell

10 Jahre Tierschutz im Grundgesetz

Seit dem 1.8.2002 "schützt der Staat die Tiere im Rahmen der verfassungsgemäßen Ordnung". Verändert hat das allerdings an der Situation der Tiere nichts. Während allen voran Bundesministerin Ilse Aigner "die hohen Tierschutzstandards" in Deutschland lobt, auf welche „Wissenschaft und Landwirte stolz sein könnten“, leiden vor allem die Nutztiere in deutschen Ställen millionenfach.

 

Kaninchenmast: Bundeslandwirtschaftsministerium will Tierquälerei legalisieren

Foto: VIER PFOTEN / farmwatch Eingepfercht in kleinen Drahtgitterkäfigen, die empfindlichen Pfoten drücken sich durch die Bodengitter, sie können sich in ihren Gefängnissen weder aufrichten noch herumlaufen, sie haben entzündete Augen, Verletzungen, abgebissene Ohren: das ist das Bild, was sich so oder ähnlich beim Blick in eine der 58 größeren gewerblichen deutschen Kaninchenzucht- und Mastanlagen bietet. Geschätzte 20-40 Millionen Kaninchen werden so jährlich produziert, um auf den Tellern der Verbraucher zu landen. Bislang wird die Kaninchenhaltung in Deutschland wie „rechtsfreier Raum“ behandelt, wo zu Lasten der Tiere alles möglich ist. Mit einer neuen Verordnung aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium soll nun Unrecht zu Recht werden.

 

Das Leben der Masthühner: maximal 6 Wochen bis zum Tod

bild 01 Das Leben des Masthuhns beginnt als Waise im Brutschrank. Das Ei, aus dem es zwischen Tausenden anderer in einer Brüterei schlüpfte, stammt aus einer „Elterntierhaltung“. Tausende oder Zehntausende Hennen der so genannten „Mastrassen“ leben dort zusammen mit Hähnen und produzieren ausschließlich Eier, aus denen Küken für die Hühnermast schlüpfen. Nicht im elterlichen Nest, sondern nach 21-tägiger Brutdauer im Brutschrank einer Brüterei. Unvorstellbare 613Millionen459Tausend Masthühnerküken schlüpften im Jahr 2010 in deutschen Brütereien.

 

Die Fische, der Fischfang und die Aquakulturen

Warum Fischstäbchen Flipper töten und Garnelen dem Klima schaden

fisch1 Die Folgen des rasant gestiegenen Verbrauches von Fischen werden immer offensichtlicher: Leergefischte Meere, Artenvernichtung, Umweltzerstörung und die Verarbeitung von unvorstellbaren Mengen von Fischen zu Nutztier- und Zuchtfischfutter lassen nichts übrig von der idyllischen Vorstellung sanft im Meer wogender Fischerboote und einer vertretbaren Nutzung von Fischen.

 

Bericht zur Veggie World 2012

veggie world 2012 250 Zum zweiten Mal luden der Vebu und der Messeveranstalter MCO-Marketing am letzten Februarwochenende zur Veggie World Messe in die Wiesbadener Rhein-Main-Hallen. Die Premiere der ersten Messe für vegane und vegetarische Lebensstile vor einem Jahr war derart gut besucht, dass es in der betroffenen Halle sehr eng wurde und es an Eintrittskarten fehlte.

 

Das Leben der Schweine: 110 Kilo bis zum Tod

schweineblick In Deutschland leben gerade in diesem Moment mitten unter uns fast 27 Millionen Schweine. Doch wo sind sie? Sie leben bis auf einige wenige Ausnahmen in großen Mast- und Zuchtanlagen – ohne Sonnenlicht, ohne die Möglichkeit ihre Bedürfnisse auszuleben, auf Spaltenböden ein beschäftigungsloses Leben über ihren eigenen Exkrementen. Bis sie mit 110 Kilo Körpergewicht ihre „Schlachtreife" erreicht haben oder als Zuchtsauen nicht mehr produktiv genug sind.

 

Das ARIWA-Mobil hat Geburtstag!

Tierfreundemobil Oktober 2011: Seit nunmehr sieben Jahren tourt das ARIWA-Mobil Woche für Woche durch ganz Deutschland.

Auf einer großen Videoleinwand im Heck des Transporters zeigen wir die Wahrheit aus Tierfabriken und Schlachthäusern. Die Wahrheit, die so sehr im Verborgenen bleiben soll, wird somit ans Tageslicht gebracht und überzeugt viele Menschen das eigene Konsumverhalten zu ändern und im besten Falle sogar selbst aktiv zu werden.

 

„Rudi" das Huhn der Bestsellerautorin

karen und rudi Bestsellerautorin Karen Duve kam für ihr Buch „Anständig Essen" auf Animal Rights Watch e.V. (seinerzeit "die Tierfreunde e.V.") zu, nahm an Recherchen teil, befreite Hühner und rettete Bio-Huhn „Rudi" das Leben. Hier gibt es die Videos von Rudis Befreiung und dem Interview mit Karen Duve 10 Monate danach.

 
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