Elefant Shenka ist tot
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Aktuell

43 Jahre Zirkus:
Elefant „Shenka“ ist tot

shenka_alberti Wie „circusdays.be“ berichtet, verstarb der Elefantenbulle Shenka des Circus Alberti am 23.12.2007 – die genauen Todesumstände sind unklar. Laut Marcel Frank von Circus Alberti starb Shenka an Herzversagen - er sei ja schon so alt gewesen. Die ältesten zur Zeit in Gefangenschaft lebenden Elefanten sind gut 20 Jahre älter als der nun tote Zirkuselefant. Shenka kam 1964 als wildgefangenes Jungtier aus Thailand nach Deutschland und war seitdem die Hauptattraktion Albertis unter der Führung von Stefan Frank. 43 Jahre Dienst in der Manege, dauernde Vorführung erniedrigender „Kunststücke“, ein Leben, welches sich vorwiegend im Transportwagen abspielte, worüber auch ein zeitweise „frei“ herumspazierender Shenka auf Deutschlands Zirkusplätzen nie hinwegtäuschen konnte. Die Vermarktung Shenkas als zu bezahlendes Photoobjekt während der Vorstellungspausen und ein tristes Leben in Gefangenschaft ohne Hoffnung sind vorbei. Shenka machte schon lange einen gesundheitlich sehr angeschlagenen Eindruck – doch statt verdienter „Rente“ und „ein Leben nach dem Zirkus“ gegönnt zu bekommen, musste er bis zu seinem Tod während des Weihnachtscircus in Geldern für das Einkommen seines Besitzers arbeiten und leiden.

Elefant Shenka Shenka kam 1964 als wildgefangenes Jungtier aus Thailand nach Deutschland und war seitdem die Hauptattraktion Albertis unter der Führung von Stefan Frank. 43 Jahre Dienst in der Manege, dauernde Vorführung erniedrigender „Kunststücke“, ein Leben, welches sich vorwiegend im Transportwagen abspielte, worüber auch ein zeitweise „frei“ herumspazierender Shenka auf Deutschlands Zirkusplätzen nie hinwegtäuschen konnte. Die Vermarktung Shenkas als zu bezahlendes Photoobjekt während der Vorstellungspausen und ein tristes Leben in Gefangenschaft ohne Hoffnung sind vorbei. Shenka machte schon lange einen gesundheitlich sehr angeschlagenen Eindruck – doch statt verdienter „Rente“ und „ein Leben nach dem Zirkus“ gegönnt zu bekommen, musste er bis zu seinem Tod während des Weihnachtscircus in Geldern für das Einkommen seines Besitzers arbeiten und leiden.

Einem Bericht der Rheinischen Post vom 21.12.2007 zufolge war Shenka schon vor der Premiere sehr krank – er hatte laut Frank „die Kolik“ gehabt. Shenkas Besitzer versuchte demnach, seine Hauptattraktion mittels Blasen- und Nierentee, Diät, einer selbstverpassten Spritze und der Gabe von Vitaminen, bestehend aus Obstmüll der „Tafel“, für den Weihnachtscircus wieder flott zu bekommen – was mit dem Tod des Elefantenbullen zwei Tage später endete.

Adieu, Shenka – möge Dein Tod eine letzte Mahnung sein an alle Befürworter des „klassischen Tierzirkus“.


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