Darum Vegan
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Darum vegan

Vegan: Warum wir den Konsum von Tierprodukten hinter uns lassen sollten und wie veganes Leben nicht zum Verzicht, sondern zur Bereicherung wird, möchten wir Ihnen im Folgenden in 10 Gründen und 10 Tipps für die vegane Lebensweise näherbringen.

Warum vegan? 10 gute Gründe:

#1 Klimaschutz
Der Klimawandel gilt als eines der dringlichsten Probleme der Menschheit. Klimaschutzziele werden dennoch weltweit von der Politik verfehlt. Allerdings wird auch ein zentrales Thema auf der Klimaschutzagenda regelmäßig ausgeklammert, weil es unpopulär ist: Durch Landnutzungsveränderungen (z.B. Rodung für Weideflächen) wird CO2 freigesetzt, durch Düngemittel für Futtermittel Lachgas und bei der Wiederkäuerverdauung entsteht Methan. Die sogenannte Nutztierhaltung trägt damit Schätzungen zufolge zu über 20% aller Treibhausgase bei. Lesen Sie mehr über Klimakiller Nummer 1.

#2 Tierrechte
Grundlegende Rechte, wie das Recht auf Leben oder das Recht auf Unversehrtheit, stehen anderen Tieren ebenso zu wie uns Menschen. Es gibt keine relevanten Unterschiede, die es rechtfertigen würden, anderen Tieren elementarste Grundrechte vorzuenthalten. Tiere sind Individuen mit Bewusstsein und einem Willen zu leben. Mehr darf es für das Recht auf Leben nicht brauchen. Lesen Sie mehr über die Forderung nach Tierrechten und finden Sie Antworten auf offene Fragen.

#3 Menschenleben
Der hohe Konsum von Tierprodukten wird heute mit praktisch allen großen Zivilisationskrankheiten in Verbindung gebracht: Herz-Kreislauf-Leiden und Krebs werden durch Fleischkonsum mitbedingt, Diabetes, Hautkrankheiten und Autoimmunerkrankungen durch Milch. Das Ei trägt zum hohen Cholesterinspiegel bei und Fischfleisch gilt als eines der am schwersten belasteten Nahrungsmittel. In der Tierhaltung ist der teils flächendeckende Einsatz von Antibiotika üblich, durch den multiresistente Keime eine immer größere Bedrohung werden. Regelmäßig kommen aus den Ställen neue Seuchen, die symptomatisch bekämpft durch Massentötungen an Tieren bekämpft werden, obwohl die Massenproduktion von Tieren sie wiederkehren lassen wird. Lesen Sie mehr über Krankheiten durch Milchkonsum oder Seuchen aus den Tierställen.

#4 Familientragödien
Die meisten Tiere werden noch als Kinder getötet. Viele haben die eigene Mutter nie kennengelernt, weil sie als Küken mit Tausenden Artgenossen im Brutschrank zur Welt gekommen sind. Andere wurden in den ersten Lebenstagen von ihrer Mutter getrennt, wie es in der Milchindustrie üblich ist, wo die Kuh nur deshalb gezwungen wird, jährlich ein Kalb zur Welt zu bringen, weil dies erst die Milchproduktion ermöglicht. Mutter wie Kind rufen oft tagelang nacheinander. Und schließlich werden einige Kinder in der Enge der Käfige versehentlich von der eigenen Mutter erdrückt – so ergeht es Ferkeln in den engen Abferkelbuchten. Lesen Sie mehr über das Leid von Eltern und Kindern bei Hühnern, Kühen oder Schweinen.

#5 Bedrohte Ozeane
Jedes Jahr tötet die Menschheit mehr als 100 mal so viele Fische wie Menschen auf der Erde leben. Trotz der Unermesslichkeit der Ozeane schwindet das Leben in ihnen. Immer größere Netze, die teils bis zum Meeresgrund reichen, sollen auch weiterhin das menschliche Verlangen nach toten Fischen stillen. Dabei vernichten sie alles auf ihrem Weg: Fische, Meeresvögel und -säuger und selbst noch das Leben am artenreichen Meeresgrund. Wir vernichten das Leben in der Wiege des Lebens. Einzelne Schutzzonen reichen nicht aus. Wir müssen die Ozeane als Lebensraum anerkennen und das dortige Leben – um seiner selbst willen – in Frieden lassen. Lesen Sie mehr über das Leiden und Sterben von Fischen, leere Ozeane und widersinnige Fischzucht.

#6 Qualzuchten
Bei Hunden und Katzen finden wir Qualzuchten verwerflich. Bei Hühnern, Kühen und Puten wird nie auch nur von Qualzuchten gesprochen, dabei finden sich hier die extremsten. Ein Huhn würde von Natur aus nur wenige Eier im Jahr legen. Der Mensch verlangt ihm durch Qualzucht das 20- bis 30-fache ab. Eine Kuh steht heute mit solch gewaltigem Euter im Stall, dass ihr Rücken nicht selten von dem Gewicht Schaden nimmt. Auf Fleischansatz gezüchtete Puten können sich schon nach wenigen Lebenswochen, wenn ihre Schlachtung näher rückt, kaum noch bewegen. Manche verhungern, weil sie es nicht mehr zu den Futterstellen schaffen. Lesen Sie mehr über das Leid der zwei Zuchtlinien bei Hühnern, für Fleisch und Eier.

#7 Zerstörte Regenwälder
Die Zerstörung der Regenwälder bedroht unzählige freilebende Tiere und mit ihnen die Artenvielfalt. Ganze Arten werden jede Stunde ausgelöscht. Auch wir Menschen werden die Zerstörung der „grünen Lunge“ unseres Planeten noch deutlicher zu spüren bekommen, wenn sie so fortschreitet. Der Hauptgrund für die Regenwaldzerstörung ist die sogenannte Nutztierhaltung: Der Amazonasregenwald wird maßgeblich für Weideflächen und Anbauflächen für Futtermittel gerodet – Soja zum Beispiel, das auch Deutschland für die Produktion von Fleisch und Co. importiert. Das Soja, das von Menschen direkt gegessen wird, kommt dagegen oft aus nachhaltigerem Anbau vom eigenen Kontinent. Lesen Sie mehr über die globalen Folgen unseres Konsums.

#8 Tiere für den Müll
Nicht alle Tiere, die gezüchtet werden, um später als Mahlzeit auf dem Teller zu landen, überleben auch nur die kurze Lebensspanne der Mast oder Nutzung. Viele werden bereits in den ersten Lebenstagen aussortiert und vernichtet, weil sie zu schwach erscheinen, um die Lebensbedingungen der Tierindustrie lange genug zu überstehen. Durch die Bedingungen von Zucht und Haltung kommt es zu Totgeburten, Kannibalismus und Krankheiten. Treten Seuchen auf – was mit erschreckender Regelmäßigkeit der Fall ist – werden Millionen von Tieren getötet, oft vorsorglich, also ohne erkrankt zu sein. Auch Unfälle von Tiertransportern sind fast schon an der Tagesordnung. Unzählige Tiere sterben für den zweifelhaften Moment des Gaumenkitzels – unzählige andere nur für den Müll. Lesen Sie mehr über die einkalkulierten Kollateralschäden der Fleischindustrie am Beispiel der Schweineproduktion.

#9 Welthunger
Die Ressourcen des Planeten sind begrenzt. Es heißt, wir bräuchten drei Erden, wollte jeder Mensch so leben und konsumieren wie der durchschnittliche Deutsche. Um Fleisch, Eier oder Milch zu erzeugen, wird ein Vielfaches an Grundnahrungsmitteln wie Getreide als Futtermittel verbraucht. Diese Grundnahrungsmittel könnten auch, statt sie zu verschwenden, direkt verwendet werden, um hungerleidende Menschen satt zu machen. Hunger betrifft immerhin rund 800 Millionen Menschen weltweit (FAO, 2016). Der Klimawandel, z.B. in Form von Dürren, verschärft das Problem. Der Wechsel zur veganen Lebensweise wird zwar allein nicht den Welthunger auflösen, aber ohne diesen Wechsel verschwenden wir weiter Nahrungsmittel im ganz großen Stil und leben auf Kosten anderer, eben auch anderer Menschen. Lesen Sie mehr über den Zusammenhang von Tierprodukten und Welthunger.

#10 Illegalität und Verrohung
Selbst die minimalen gesetzlichen Standards werden in vielen Fällen ignoriert. So ist vorgeschrieben, dass Zuchtsauen sich ausgestreckt hinlegen können müssen – in Kastenständen ist oft unmöglich. Von der Politik werden diese standardmäßigen Gesetzesverstöße noch gedeckt. Auch der Versuch, den Fischfang politisch zu steuern, ist eine Farce. Praktisch jeder zweite gefangene Fisch kommt aus illegalem Fang. Undercoveraufnahmen zeigen zudem immer wieder Arbeiter, die leidende oder tote Tiere zur eigenen Belustigung missbrauchen. Im System der Tiernutzung für Konsumgelüste gibt es praktisch keine Grenze, die nicht überschritten wird. Lesen Sie mehr über den jahrzehntelangen Rechtsbruch in der Zuchtsauenhaltung oder sehen Sie die Verrohung von Arbeitern in der Tierindustrie.

Vegan statt „Bio“ oder „Bauer um die Ecke“

Viele Menschen haben unseren Umgang mit Tieren als falsch erkannt und suchen nach Lösungen in „Tierwohl“-Labeln oder Bioprodukten. Die Lebensbedingungen der Tiere sind hier oft nicht nennenswert besser – und wenn doch handelt es sich vermutlich nicht um eine ökologisch massentaugliche Lösung. Manche Label gehen praktisch nicht über die Gesetzesvorgaben hinaus, andere unterscheiden sich nur geringfügig. 9 Legehennen dürfen etwa pro Quadratmeter gehalten werden, 6 sind es immernoch bei Bio. Das „Freiland“ ist abhängig von Witterungsbedingungen und Deckung im Gebiet oft nur sehr eingeschränkt nutzbar. Und wenn ein Tier tatsächlich einmal gut und lange leben darf, ist das eine unwirtschaftliche Ausnahme, die noch mehr Ressourcen verbraucht und damit auch ökologisch absolut keine Perspektive für alle ist. Wer bereits weniger Tierprodukte kauft, um etwas zu ändern, weiß ja schon: Es geht auch anders. Es geht eben auch: vegan. Lesen Sie mehr über Schein und Wirklichkeit des Biosiegels bei Tierprodukten oder vergleichen Sie selbst Bilder aus der Boden-, Freiland- und Biohaltung von Hühnern in der Eierindustrie.

Wie vegan? 10 gute Tipps:

#1 Die Perspektive ändern
Solange wir glauben, wir „könnten“ nicht vegan leben, sind wir wahrscheinlich in einer recht selbstbezogenen Perspektive gefangen. Wir denken daran, wie gerne wir Fleisch oder Käse essen, dass wir ja damit aufgewachsen sind, dass unsere Freunde erwarten, uns zum Fleischgrillen einladen zu können,… Kurzum: Wir denken zu viel an uns. Machen wir uns bewusst, wie wenig es um uns selbst geht und versetzen uns bei jedem Bissen in die Lage des Tieres, das für diese Scheibe Käse sein Kind verloren hat, fällt es uns bedeutend leichter, uns für eine vegane Lebensweise zu entscheiden. Das Spannendste: Ist das vegane Leben einmal in unserem Selbstbild verankert, wollen wir gar nicht mehr zurück.

#2 Kontakte knüpfen
Alles macht mehr Spaß, wenn man es teilt und ein veganes Leben wird sehr viel einfacher, wenn man nicht völlig allein mit der eigenen Überzeugung dasteht. Wer nicht das Glück hat, dass Freunde oder Familie mitziehen, ist gut beraten, sein Umfeld durch andere Menschen zu erweitern, die vegan leben. Gruppen in sozialen Medien, Foren, Stammtische, Feste und das Engagement in Tierrechtsgruppen bieten diese Gelegenheit. Die meisten Menschen, die „rückfällig“ werden, geben Druck aus dem sozialen Umfeld als Grund an. Je negativer das Umfeld, desto wichtiger der Ausgleich durch vegane Freundschaften – wertvoll sind sie aber für alle. Finden Sie Gleichgesinnte in der eigenen Region mit unserem Projekt Vegan Buddy.

#3 Entdecken statt verzichten
Die Angst, „nichts mehr essen zu können“, wenn man sich für eine vegane Lebensweise entscheidet, ist unbegründet. Es geht vielmehr darum, zu lernen, wie Bekanntes ersetzt werden kann: Hartweizennudeln statt Eiernudeln, Falafel statt Döner, Hafer- oder Reisdrink statt Kuhmilch, Binden beim Backen mit Apfelmus (3EL) oder Kartoffelstärke statt Ei, Lupinenfilets und Fischfilets, Sojaeis statt Milcheis, pflanzlicher Brotaufstrich statt Käse und Wurst… Auch ganz neue Nahrungsmittel können ausprobiert werden: Amaranth, Seitan, Buchweizen, Hirse, und Co. entdecken viele Menschen erst als Veganer/innen. Im Internet finden sich schließlich Anbieter für vegane Schuhe, veganen Schmuck, vegane Drucksachen und fast alles andere.

#4 Erfahrungen nutzen
Mehr als eine Million Veganer lebt in Deutschland. In den vergangenen Jahren haben sie neue Rezeptideen und neue Materialien entwickelt oder Produktanfragen bezüglich versteckter Zutaten an Hersteller gestellt. Dieses Wissen steht zur Verfügung: Über Apps können Produkte überprüft werden oder Erfahrungsberichte zu Restaurants eingesehen werden. Rezeptdatenbanken enthalten Tausende Anregungen für die Küche. Kosmetikblogs zeigen, welche Firmen tierversuchsfrei arbeiten oder wie sich etwas selber machen lässt. In Vegan-Foren sind Antworten gesammelt, welche Säfte oder Weine ohne Gelatine und Fischblasen geklärt wurden. Das Internet und die vegane Community haben das vegane Leben trotz aller versteckten Tierprodukte viel einfacher gemacht.

#5 Produkte kennenlernen
Im Supermarkt legt man schnell ein Produkt in den Einkaufswagen ohne so genau zu wissen, was es eigentlich enthält. Wer sich mit Veganismus auseinandersetzt, lernt diese Produkte oft besser kennen. Der kritische Blick auf die Zutatenliste, anfangs vielleicht als nervig empfunden, bringt letztlich viele neue Erkenntnisse. In der Auseinandersetzung mit Produkten lernt man zudem etwas mehr über die Konzerne hinter diesen Produkten: Welche Großkonzerne, die Tierversuche durchführen oder auch Menschenrechte mit Füßen treten, einen Großteil aller Lebensmittelmarken stellen – oder welche Hersteller veganer Produkte aus ethischen Motiven handeln und welche Fleischkonzerne sind, die nur auf zusätzlichen Profit hoffen.

#6 Veränderungen anstoßen
Es mag zunächst keinen großen Unterschied machen, ob ein Mensch vegan lebt, aber ganz davon abgesehen, dass man einer von Millionen ist, macht auch jeder Einzelne einen Unterschied – besonders dann, wenn wir im Restaurant oder im Geschäft nach veganen Angeboten fragen. Wenn dadurch zusätzliche Produkte ins Sortiment genommen werden, eröffnet das anderen die Chance zu sehen, dass vegane Optionen da sind und diese einmal auszuprobieren – oder das Angebot zum Anlass zu nehmen, sich ganz auf eine vegane Lebensweise einzulassen. Aber auch Unternehmen, Politik und Medien können in veganen Ansätzen bestärkt oder darauf gestoßen bzw. für das Festhalten an Tierprodukten kritisiert werden. Nicht jeder Leserbrief, nicht jede Protestmail und nicht jedes gutgemeinte Schreiben verändern die Welt, tragen aber doch immer zur gesellschaftlichen Debatte bei.

#7 An sich glauben
Veganismus wird von kritischen Stimmen gern als Religion missverstanden, aber wenn es dabei um Glauben geht, dann um den Glauben an sich selbst: Finden Sie den Mut, Ihre eigenen moralischen Werte über gesellschaftliche Normen zu stellen und glauben Sie daran, dass Sie einen Unterschied machen. Erst lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. Auf politischer Ebene werden in den letzten Jahren verstärkt Verbote durchgesetzt, dass vegane Produkte nicht wie das „Original“ heißen dürfen, und Menschen, die Recherchen in der Tierindustrie durchführen, sollen zunehmend kriminalisiert werden. Stufe zwei ist also längst erreicht. Die vegane Bewegung macht einen Unterschied und wächst stetig. Gemeinsam machen wir echte Veränderung möglich.

#8 Vegan als offenen Prozess verstehen
Wer sich einmal mit dem Leid der Tiere befasst, stößt schnell auf weitere Themen: Regenwaldzerstörung für Palmöl, Großkonzerne, die den Armen das Wasser rauben, erbärmliche Arbeitsbedingungen für Billigkleidung, Ozeanverschmutzung durch Plastikmüll … Produkte tierischen Ursprungs abzulehnen ist ein starker und wichtiger Schritt, wenn wir eine friedvollere Gesellschaft erreichen wollen, aber keiner, mit dem wir uns auf ein Podest stellen sollten. Wir empfehlen, vegan als andauernden Prozess zu begreifen und weiterhin das eigene Verhalten zu reflektieren, um Leid zu reduzieren. Statt uns zum Beispiel von Konzernen neue exotische vegane Superfoods mit schlechtem ökologischen Fußabdruck verkaufen zu lassen, lohnt sich ein Blick auf regionale, verpackungsfreie, Bio- und Second-Hand-Optionen. Vegan ist nicht das Ziel. Es ist der Anfang.

#9 Überzeugungen vertreten
Eine vegane Lebensweise ist die praktische Umsetzung der moralischen Überzeugung, dass wir als Menschen die Verantwortung haben, Tieren Rechte zuzugestehen und unsere Umwelt zu schützen. Diese Überzeugungen finden im veganen Leben Ausdruck, werden aber nicht durch das vegane Leben allein Wirklichkeit. Wenn wir wirklich Veränderung in der Welt sehen wollen, müssen wir dafür eintreten. Den Tieren, die keine Chance haben, ihre eigenen Rechte einzufordern, werden wir nicht gerecht, indem wir „still und heimlich“ vegan leben, sondern noch am ehesten, indem wir in ihrem Sinne demonstrieren. Werden Sie aktiv für Tierrechte. Lernen Sie die ARIWA-Ortsgruppen kennen oder nehmen Sie an unseren Aktionen teil.

#10 Gesellschaftlichen Wandel fördern
In vielen Details ist es aktuell kaum möglich, ganz und gar auf alles zu verzichten, was unter Nutzung von Tieren produziert wurde. Aber wer soll das ändern, wenn nicht die Menschen, die sich für die vegane Idee entscheiden? Wir müssen es sein, die darauf hinwirken, dass vegan nicht nur als eine Ernährungsfrage verstanden wird, sondern in allen Bereichen des Lebens und der Produktion vegane Optionen etabliert werden, die irgendwann normal werden. Es darf nicht sein, dass langfristig noch Bücher über vegane Rezepte mit Leim aus Knochen hergestellt werden und eigentlich natürlich veganes Gemüse vermeintlich nur mit Tierdung angebaut werden kann. Dass letzteres ein Trugschluss ist, beweist der biovegane Landbau – heute noch eine Randerscheinung, die aber ebenfalls bereits unterstützt werden kann. Warten wir nicht darauf, dass sich die Gesellschaft ändert – ändern wir die Gesellschaft!

Bilder Darum Vegan: Vegan Demos | Bilder Wie vegan: Vegan Street Days