Für die Schließung aller Schlachthäuser 2021: Rückblick Frankfurt

Für 2021 kündigte ARIWA unter dem Motto „für die Schließung aller Schlachthäuser“ 15 Demonstrationen in ganz Deutschland an. Unter Einhaltung der Corona-Auflagen sollten nach 2020 alle Veranstaltungen wieder als Demozüge mit besonderem Programm stattfinden. Die Proteste nahmen Bezug auf die Pandemie, die ökologische Krise und die bevorstehende Bundestagswahl.

7. August 2021, Frankfurt

„Leben und leben lassen“

Die Frankfurter Demo wurde in diesem Jahr von Musiker und Redner Carsten Pochert eröffnet, der seine Interpretation von Lulu Henns „Herzen auf!“ darbietet, aber auch seinen eigenen Song „Leben und leben lassen“. Nichts anderes fordert eigentlich die Tierrechtsbewegung – fordert die Demonstrationsreihe: Tiere eben auch einfach leben lassen. Absurderweise verwenden Menschen den Spruch, um sich gegen die vegane Idee auszusprechen. Verschiedene Redner*innen sprechen davon, dass so viel Ignoranz sie wütend macht.

Mit Rufen und Trommeln auf Instrumenten und Töpfen machten die Teilnehmenden ihrer Wut Luft, für einen Die-In am Opernplatz schlug die Demo hingegen melancholischere Töne an, die zur Empathie für die Opfer des Tierkonsums anregen sollten. Empathie zu wecken versuchten auch die künstlerischen Darstellungen von Tier-Augen (Künstlerin: Meune Lehmann) mit denen eine Silent Line gebildet wurde und anhand derer Passant*innen sich vergegenwärtigen können, dass das grundlegende Wesen aller Tiere gleich ist und ihre gewaltsame Ungleichbehandlung jeder Grundlage entbehrt.

Stand: 06/2021 | Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.

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