Silent Line – Für eine Welt ohne Jagd!

27.01.2023, 14.00 – 18.00 Uhr
Dortmund, Platz von Netanya

Für eine Welt ohne Jagd!

Jagd bedeutet Leid und Tod für empfindungsfähige Mitgeschöpfe und schadet dem Gleichgewicht der Natur: mehr als 400.000 Jäger*innen allein in Deutschland gehen ihrem Hobby „Jagd“ nach. Dabei geht es ihnen um eigene individuelle Interessen, der Traditionspflege und ihrer Lust am Töten. Aus ökologischer Sicht besteht keine Notwendigkeit für die Jagd. Im Gegenteil: der Mensch greift in sensible Ökosysteme ein und stört das natürliche Gleichgewicht. Der heutige Zustand der Erde ist u.a. das Ergebnis der Jagd und einer auf Gewinnmaximierung ausgelegten Industrie. Wildtiere werden dabei als Störfaktor und Schädling angesehen.

Jagd und Angeln/Fischerei gehören vollständig und endgültig abgeschafft!

Unterstützt uns dabei, diese Forderung deutlich zu machen und kommt zu unserer Silent Line am 27.01.2023 – in die Dortmunder Innenstadt. Parallel findet zeitgleich Europas größte Jagdmesse „Jagd & Hund“ in der Westfalenhalle Dortmund statt.

Wir starten um 14:00 Uhr am Platz von Netanya in Dortmund, an dem wir bis ca. 18:00 Uhr eine Silent Line bilden und mit Redebeiträgen für friedlichen Protest sorgen werden.

Wer mag, bringt seine eigenen Banner oder Plakate mit.

Wir sehen uns am Platz von Netanya!

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Im Schweizer Kanton Genf ist z. B. die Hobbyjagd seit über 40 Jahren verboten. Die Natur reguliert sich dort selbst. Eine hohe Artenvielfalt und gesunde, stabile Wildpopulationen sind die Folgen.

Wir fordern die Abschaffung der Jagd. Wir fordern echte Lebensräume, in denen Wildtiere frei leben und sich in Sicherheit vor dem Menschen fühlen können. Wir fordern die Schaffung von Korridoren, damit Wildtiere gefahrlos umherziehen können. Wir fordern in diesem Zusammenhang auch das Ende aller Kulturveranstaltungen (z. B. Messen), die die Jagd und Jagdausübenden veranstalten, um ihr Brauchtum zu verherrlichen und aufrechtzuerhalten. Alle Städte und Veranstalter von Jagdmessen sollen sich ein Beispiel an der italienischen Stadt Vicenza und der Italian Exhibition Group nehmen. Sie werden nicht mehr Gastgeber der größten Jagdmesse Italiens sein (der HiT Show –  Hunting Individual Protection Target Sports) und haben die Veranstaltung aus Besorgnis über die gravierenden Auswirkungen auf die Artenvielfalt abgesagt.

Messeveranstalter in Deutschland, wie beispielsweise die Stadt Dortmund als alleinige Gesellschafterin der Westfalenhallen präsentieren jedes Jahr die größte europäische Jagdmesse „Jagd & Hund“ und sind damit direkt mitverantwortlich für den größten Artenverlust seit Menschengedenken. Sie werben u.a. mit der Teilnahme von Aussteller*innen aus über 40 Nationen aller Kontinente. Darunter befinden sich fast 180 Reiseveranstalter*innen, die den Abschuss von Tieren gefährdeter und geschützter Arten wie verschiedener Hochseevögel und Singvögel, Eisbären, Nashörner, Elefanten, Löwen, Leoparden, Giraffen, Affen, Braunbären und Wölfe anbieten – ganz legal. Wie zu Kolonialzeiten schießen zahlungskräftige Jäger*innen bedrohte Tiere ab.

Rund 4,3 Millionen Wildtiere werden nach offiziellen Angaben jedes Jahr allein in Deutschland getötet. Jäger*innen behaupten gerne, sie müssten dafür sorgen, dass die Zahl der Wildtiere nicht überhandnehme. Nur durch Dezimierung der Populationen werde der Wald vor Schäden geschützt, ein „gesunder Wildbestand“ erhalten und die Ausbreitung von Krankheiten verhindert. Doch diese Argumentation ist längst widerlegt.

Hinzu kommen zahlreiche ethische Gründe, aus denen die Jagd abzulehnen ist. Diese Angebote und das willkürliche Töten der Wildtiere müssen beendet werden. Unterstützt uns dabei, diese Forderung deutlich zu machen und kommt zu unserer Silent Line am 27.01.2023 – in die Dortmunder Innenstadt.

Eine Veranstaltung von ARIWA Ruhrgebiet.

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Silent Line - Für eine Welt ohne Jagd!

Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.