Dortmunder Vegan Street Day 2018: Veganes Leben zeigt sich vielseitig

2018 fand der Dortmunder Vegan Street Day (VSD) bereits zum dreizehnten Mal statt. Am Reinoldikirchplatz wurde wieder einmal Tausenden Interessierten eine bunte Mischung aus Bühnenprogramm, vielfältigen veganen Köstlichkeiten und Aktionsprogramm für Tierrechte geboten.

4. August 2018, Dortmund

Die ganze Vielfalt der veganen Lebensweise präsentierte der Dortmunder Vegan Street Day (VSD) am Samstag, den 4. August 2018. An über 40 Ständen rund um den Reinoldikirchplatz hatten Gäste Gelegenheit zum Schlemmen, Einkaufen und Informieren. Auf einer Bühne wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Musik und spannenden Vorträgen geboten. Unter anderem gab Jürgen Foß, Mitbegründer des Lebenshofs Land der Tiere, Einblicke in das Leben von Hühnern auf Lebenshöfen und in der „Nutztierhaltung“. Andreas Schröter vom fairen Online-Shop Kong-Island klärte über die Arbeitsbedingungen und Umweltbelastung in der heutigen Bekleidungsindustrie auf. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Kafkas, Valentina Rubini und Neo C. Ein eigener Kinderbereich komplettiert das Angebot.

Vegan Street Day Dortmund 2018

Vegan: weit mehr als Essen

Der VSD soll aber nicht nur die große Vielfalt veganer Produkte erlebbar machen. Er soll auch dazu anregen, selbst für eine bessere Welt aktiv zu werden. Dafür konnten sich Interessierte den ganzen Tag über in einem Aktionszelt zu vielfältigen Aktionsmöglichkeiten informieren, vernetzen und Vorträge besuchen. Unter anderem gab Li(e)beration eine Einführung in das Konzept „Total Liberation“ und Thomas Zigahn von Tanz auf Ruinen informierte zum Thema „Plastik“. Darüber hinaus wurde das Konzept „Foodsharing“ vorgestellt.

Aktionsmöglichkeiten erproben

Das Stempelheft aus dem Vorjahr kehrte ebenfalls zurück: Für die Teilnahme an unterschiedlichen kleinen Aktionen für Tierrechte konnten Stempel gesammelt werden, mit denen die Teilnahme an einer Verlosung möglich wurde. Hier bestand etwa die Möglichkeit, mit vielen Gleichgesinnten an einer Vegan-Demo teilzunehmen. Eine andere Option war die Medienaktion, bei der über Laptops und Fernseher Aufnahmen aus der Tierhaltung gezeigt und interessierte Passant*innen informiert wurden.

Stand: 08/2019 | Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.

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