Puter und Hund
Ernährung

Tierische Lebensmittel sind allgegenwärtig. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie ein typisches Schwein oder eine Kuh leben.

Der Blick über den Tellerrand

Bewusst essen, bewusst leben – wer möchte das nicht? Und doch stößt unser Bewusstsein oftmals schnell an seine Grenzen. Kaum mehr ist uns heute zum Beispiel klar, dass das Stück Fleisch auf unserem Teller in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Tier steht. Appetitlich abgepacktes Fleisch in sauberer Verpackung, das bisweilen auch als grinsende „Gesichtswurst“ oder als gepresstes und paniertes Bratstück daherkommt, lässt uns nicht an die Hühner, Schweine, Puten, Rinder oder Fische denken, die dafür gestorben sind. Tiere, die nicht weniger intelligent, lebensfroh und liebenswert waren als Hunde, Katzen oder
Papageien. Die meisten Menschen möchten nicht, dass für ihr Essen

Tiere leiden müssen. Das Fleisch allerdings, welches gegessen wird, stammt zu 98 % aus Ställen, in denen die Tiere zu Tausenden auf engstem Raum zusammengepfercht, in kürzester Zeit unter Bedingungen jenseits aller „Artgerechtigkeit“ zur Schlachtreife gemästet werden. Und die übrigen 2 %? Nun, spätestens am Ende seines Lebens leidet jedes „Nutztier“, ganz egal aus welcher Haltung: dann nämlich, wenn wir ihm den größtmöglichen Schaden zufügen und es schlachten. Mehr als 650 Millionen Hühner und 60 Millionen Schweine leiden und sterben jedes Jahr in Deutschland für die Fleischproduktion. Ohne jede Notwendigkeit und daher ohne vernüftigen Grund.

Hintergrundwissen: landwirtschaftliche Tierproduktion und ihre Folgen

Stand: 08/2019 | Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.

aktiv fuer tierrechte