Infostand | Aktiv für Tierrechte
07.01.2023, 13.30 – 16.30 Uhr
Saarbrücken, Europa-Galerie
Am Samstag, den 7. Januar werden wir in Saarbrücken mit einem Infostand am Eingang zu der Europa-Galerie über Tierrechte und die vegane Lebensweise informieren. Für interessierte Passant*innen bieten wir vielfältiges Infomaterial und Gespräche an, um über die Ausbeutung und das Tierleid in der Nutztierhaltung aufzuklären. Auch einen Einblick in die Arbeit von ARIWA, sowie die Möglichkeit zur Beteiligung in den Ortsgruppen möchten wir anbieten.
Von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr stehen wir am Eingang von der Europa-Gallerie in Saarbrücken.
Wir freuen uns auf deine Unterstützung.
AKTIV FÜR TIERRECHTE IN SAAR-PFALZ
Du lebst vegan und möchtest dich in Saarbrücken und Umgebung aktiv für Tierrechte einsetzen? Sehr gut – dann freuen wir uns über deinen Unterstützung vor Ort am Infostand. Für die Gründung einer neuen ARIWA Ortsgruppe im Bereich Saar-Pfalz werden zudem motivierte Mitstreiter*innen gesucht.
Wenn du dich aktiv in die Planung und Durchführung von Aktionen einbringen möchtest, dann melde dich gerne per Mail an: aktiv@ariwa.org.
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Tiere werden in unserer Gesellschaft nach ihrer Nützlichkeit eingeteilt: „Versuchstiere“ dienen dem wissenschaftlichen Fortschritt, „Zirkustiere“ unterhalten, „Nutztiere“ produzieren Milch, Fleisch oder Eier und „Haustiere“ sind zum Kuscheln da. Diese Kategorien haben keinerlei biologische Grundlage. Sie verdeutlichen stattdessen den willkürlichen menschlichen Nutzungsanspruch gegenüber Tieren: von ökonomischer Verwertbarkeit bis zu sozialer Nützlichkeit.
Die zugeschriebenen Kategorien entscheiden über das Leben der entsprechenden Tiere. „Nutztiere“ zum Beispiel sind ihr gesamtes Leben unermesslicher Gewalt ausgesetzt. Schweine, Kühe und Hühner leben typischerweise dicht gedrängt in riesigen Ställen, auf maximale „Leistung“ gezüchtet und an die Haltungsform angepasst: Kastration, Schnabelkürzen, Enthornen oder Zähne schleifen sorgen für eine möglichst reibungslose Produktion. Auftretende Probleme werden mit Antibiotika gelöst. Alle Tiere werden zum ökonomisch sinnvollsten Zeitpunkt, nach einem Bruchteil ihrer Lebenserwartung, getötet.
Wir wollen die Gewaltkultur gegen Tiere überwinden und kämpft als soziale Bewegung für die Anerkennung unveräußerlicher Grundrechte (wie z.B. das Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit) für Tiere – ebenso wie für Menschen – und die Befolgung ethischer Grundsätze beim Umgang mit Tieren.
Eine Aktion von ARIWA Weinstraße-Pfalz.
Hinweis:
ARIWA lehnt alle Formen allgemeiner und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (wie zum Beispiel Ableismus, Antisemitismus, Homo- und Trans*feindlichkeit, Rassismus oder Sexismus) sowie verschwörungsideologische Denkmuster ab. Personen und Gruppen mit solchen Hintergründen sind bei der Veranstaltung ausdrücklich nicht erwünscht. Mehr Infos: ariwa.org/selbstverstaendnis

Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.