Albtraum Hühnermast: 42 Tage bis zum Tod!
42 Tage bis zum Tod

6 Wochen, 42 Aktionen. Die Aktionsreihe „42 Tage bis zum Tod“ prangert das kurze Leben und unnötige Sterben der „Masthühner“ an.

„42 Tage bis zum Tod“ – Aufklärung über „Masthühner“

Das Leben der Hühner, die für die Fleischproduktion gemästet werden, ist kurz: Spätestens mit 42 Tagen, lange vor dem Erwachsenwerden, sterben sie am Schlachtband. Wie diese wenigen Tage aussehen, darüber klären wir mit der Aktionsreihe „42 Tage bis zum Tod“ auf. Sechs Wochen lang, also für die maximale Dauer eines Hühnerlebens in der konventionellen Mast, starten wir tägliche Aktionen. An wechselnden Orten kommen wechselnde Protestformen zum Einsatz: mal demonstrieren wir vor einer Mastanlage, mal bringen wir satirische Theaterszenen in die Innenstadt. Sechs Wochen sind schnell um – für die Tiere war es ihr ganzes Leben.

Und dieses kurze Leben ist erfüllt von Qual: Kranke, zu zehntausenden in enge Ställe eingesperrte Tiere, immenser Gestank, zugekotete Böden, wochenlange Monotonie, Qualzucht auf unnatürlichen Fleischansatz, keine Möglichkeit zur Ausbildung funktionierender Sozialbeziehungen und artgemäßer Verhaltensweisen und ein brutaler Tod nach einem äußerst kurzen Leben – so sieht die moderne Hühnermast aus. Viele Menschen lässt dieses Leid seit Jahren nicht mehr los. Und wegschauen, wie es heute immer noch die Regel ist, ändert logischerweise überhaupt nichts. Tierleid steckt in jedem Chicken Nugget, Brathähnchen und jeder Hühnerbrust. Dabei ist dieses Leid völlig unnötig, da kein Mensch das Fleisch von Tieren zum Leben braucht. Die logische Konsequenz ist eine vegane Lebensweise und der Ausstieg aus der Tierindustrie.

Das Leben der Hühner

DIE AKTIONSREIHE 2021

2021 fand die erste bundesweite Aktionsreihe unter dem Motto „42 Tage bis zum Tod“ statt. Dafür wurden bundesweit Kundgebungen, Mahnwachen, Medienaktionen, Infostände und Online-Aktionen von den ARIWA-Ortsgruppen in Aschaffenburg, Bielefeld, Detmold, Düsseldorf, Güterloh, Hamburg, Hanau, Kaiserslautern, Kassel, Koblenz, Landau, Lüneburg, Rosenheim, Rostock, Schwerin und Ulm organisiert.

Auch 2022 sind Aktionen geplant. Weitere Infos folgen.

Stand: 01/2022 | Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.

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