Dulden REWE, EDEKA und Kaufland nachweisliche Tierquälerei? Jetzt handeln!

Letzte Woche hat der RBB mit unserem Videomaterial über die schlimmste Entenmast Deutschlands berichtet. Die Tiere leben dort auf Gitterböden, leiden unter schweren Verletzungen – und die Zustände sind seit Jahren unverändert. Bereits vor zwei Jahren hatten wir diesen Betrieb angezeigt. Das Verfahren wurden eingestellt, versprochene Verbesserungen blieben aus. Für die Tiere hat sich nichts geändert.

Dieser Betrieb beliefert den Schlachthof „Dithmarscher Geflügel“. Und genau dieses Fleisch landet bei REWE, EDEKA und Kaufland in den Regalen – teils noch immer im Verkauf.

Die Supermärkte REWE, EDEKA und Kaufland behaupten, sie hätten die Lieferbeziehungen zum Schlachthof Ditmarscher Geflügel vorerst gestoppt. Doch tatsächlich ist das eine reine PR-Maßnahme. Der Schlachthof arbeitet saisonal – aktuell ruht der Betrieb ohnehin. Gleichzeitig wird eingeplante Überproduktion weiterverkauft: Bei REWE online, bei Kaufland sogar noch in Berliner Filialen. 

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Die Hintergründe

Der von uns veröffentlichte Entenmastbetrieb beliefert den Schlachthof „Dithmarscher Geflügel“. Dort werden die Enten geschlachtet und die Produkte anschließend unter anderem bei REWE, EDEKA und Kaufland verkauft.

„Dithmarscher Geflügel“ war bereits im Dezember 2025 von der Tierrechtsorganisation ANINOVA e.V. mit gravierenden Missständen öffentlich gemacht worden. Daraufhin erklärten die Supermärkte, die Lieferbeziehungen „vorerst“ auszusetzen. Als Bedingung für eine mögliche Wiederaufnahme nannten sie unter anderem die Installation einer Videoüberwachung.

Doch diese Ankündigung ist irreführend:

Der Schlachthof arbeitet generell nur saisonal: jedes Jahr von Sommer bis Weihnachten. Aktuell steht der Betrieb ohnehin still. Ein „Lieferstopp“ hat daher faktisch kaum Auswirkungen. In einigen Monaten könnte der Betrieb – mit minimalen Anpassungen – wieder ganz normal liefern.