Protestaktion „Tierleid ist untragbar!“

27.11.2021, 12.00 – 15.00 Uhr
Göttingen, Weender Straße / Ecke Barfüßerstraße

Am 27. November, am ersten Adventssamstag, veranstaltet ARIWA Göttingen in der Göttinger Fußgängerzone wieder eine Protestaktion unter dem Motto „Tierleid ist untragbar!“. Für die Mode leiden und sterben jedes Jahr viele Millionen Tiere. Mit der Aktion wollen wir auf das unglaubliche Leid der Tiere aufmerksam machen und Alternativen aufzeigen!
Ihr findet uns nahe des Weihnachtsmarktes in der Weender Straße / Ecke Barfüßerstraße von ca. 12 bis 15 Uhr.
Mit unserer Protestaktion wollen wir vor allem das Gespräch mit den Menschen suchen, deren Kapuzenkrägen, Mützenbommeln usw. aus Echtfell oder Schuhe, Jacken usw. aus Leder bestehen und darüber aufklären. Am Aktionsstand informieren wir, welche Auswirkungen das Tragen tierlicher Produkte hat und welche Alternativen es gibt. Wir geben außerdem Tipps, die Advents- und Weihnachtszeit tierfreundlich zu gestalten. Am Stand könnt ihr euch beispielsweise Inspirationen für euer veganes Weihnachtsessen holen.

Hintergrund:

Die Pelz-, Leder- Wolle-, Daunen- und Seide-Industrie wirbt für ihre Produkte, als sei das Tragen oder Verwenden dieser „Materialien“ das Normalste auf der Welt, ein ureigener Instinkt, sehr natürlich und immer noch absolut in. „Vergessen“ wird jedoch dabei, dass diese Produkte die wohl überflüssigsten Materialien sind, seit der Mensch erlernt hat, synthetische und pflanzliche Rohstoffe zur Herstellung von Bekleidung zu nutzen. Verschwiegen oder geleugnet wird, dass mit jedem Stück dieser „Materialien“ ein Leben voller Qualen und ein grausamer Tod für die betroffenen Tiere verbunden ist.

So kommt beispielsweise ein großer Teil des Leders von so genannten „Nutztieren“, vor allem von Rindern, Ziegen, Lämmern, Schweinen und auch von Pferden und Hirschen, die für das weit verbreitete Material herhalten müssen. Leder ist jedoch in keinster Weise nur ein „Abfallprodukt“ bei der Fleischproduktion, sondern ein weltweit stark gewinn- und qualitätsorientierter Wirtschaftszweig. Denn selbst bei diesem wenig exotischen Leder kommt die Tierhaut in der Regel nicht aus deutschen Schlachthöfen, sondern zum Beispiel aus Indien, Bangladesch oder Brasilien. Ferner werden diverse Tierarten ausschließlich oder in erster Linie wegen ihrer Haut gezüchtet oder gejagt. Neben Schlangen, Eidechsen oder Krokodilen gilt das beispielsweise auch für Zebras und Kängurus, deren Haut zwar nicht den Großteil der Lederproduktion ausmacht, bei prominenten Herstellern von Lederschuhen aber durchaus beliebt ist.
Wir hoffen auf positives Feedback, viele interessante Gespräche und freuen uns auf euch!
Viele weitere Infos findet ihr unter:
www.ariwa.org/bekleidung/
Eine Veranstaltung von: ARIWA Göttingen

Hinweise:

Wir empfehlen während der Protestaktion das dauerhafte Tragen einer medizinischen Maske (OP- oder FFP2-Maske). Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ist einzuhalten. Mögliche weitere Auflagen zum Zweck der Verhütung und Bekämpfung des Corona-Virus SARS-CoV-2 werden wir vor Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben.

Parteiwerbung und Werbung für religiöse Gruppierungen etc. sind nicht erwünscht. Ferner sind Personen und Gruppierungen, die diskriminierende Anschauungen (Rassimus, Sexismus, Homophobie, Speziesismus, etc.) vertreten, ausdrücklich unerwünscht!
Protestaktion "Tierleid ist untragbar!"

Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.