Welttag für das Ende der Fischerei – Göttingen

26.03.2022, 13.00 – 16.00 Uhr
Göttingen, Nabel

Für keine andere Form der Tiernutzung sterben so viele Individuen wie für Fischfleisch. Seit 2017 macht die Kampagne „Ein neuer Blick auf Fische“ weltweit auf das große Leid der Wassertiere aufmerksam. Auch dieses Jahr beteiligt sich ARIWA mit Aktionen in mehreren deutschen Städten.

Auch wir in Göttingen beziehen am Samstag, den 26. März ab 13 Uhr am Nabel (Kreuzung Theater-/Prinzen-/Weender Straße) wieder mit Infotafeln und Schildern an Angeln Stellung und präsentieren die vielfältigen Gründe, aus denen Fischerei und Fischzucht enden müssen.

Der Welttag ist ein jährlicher Schwerpunkt des internationalen Einsatzes von Einzelaktiven und Organisationen gegen Fischerei und Fischzucht. Das Leben unter Wasser ist bedroht durch steigende Temperaturen, wachsende Müllstrudel und vieles mehr. Zentrale Triebkraft der Auslöschung von Leben und Zerstörung aquatischer Lebensräume bleibt die Fischerei.

Nur in Tonnen gemessen, sterben Tiere in Schleppnetzen, an Langleinen oder in „Aquakulturen“ in unermesslicher Zahl. Erst im letzten Jahr hatten Undercover-Recherchen die entsetzlichen Lebensbedingungen in Fisch-Zuchtanlagen aufgedeckt, jetzt soll sogar die Zucht von Oktopussen, die als schwierig gilt, weil die Vermehrung in Gefangenschaft eingeschränkt ist, so weit entwickelt sein, dass das Fleisch der einzelgängerischen Tiere mit einem komplexen Gehirn, das sich über ihren ganzen Körper verteilt, demnächst aus Unterwasser-Massentierhaltung bezogen werden kann.

Deshalb fordern wir das Ende der Fischerei!
Seid dabei und unterstützt unsere Aktion am Nabel! Wir freuen uns auf euch!

Weitere Hintergrundinformationen findet ihr u.a. hier:
www.end-of-fishing.org
www.ariwa.org/fischfakten

 

Eine Veranstaltung von: ARIWA Göttingen

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Welttag für das Ende der Fischerei - Göttingen

Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.