Handeln im Klimanotstand – jetzt an die Lokalpolitik appellieren!

Rund 70 deutsche Städte und Gemeinden haben 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Jetzt müssen Taten folgen! Im „Notstand“ sollten alle erdenklichen Mittel ergriffen werden und große Faktoren wie die Ernährungsfrage dürfen nicht ausgeklammert werden, weil sie weniger populär sind. Ermutigen Sie die Politik zum Handeln!

8. Januar 2020

In kommunalen Betrieben, in der Wirtschaftsförderung und bei der Aufklärung der Öffentlichkeit können Städte und Gemeinden zum Umstieg auf eine klimaschonende pflanzenbasierte Ernährungsweise beitragen. Auch Ihre Stadt hat den Klimanotstand ausgerufen? Dann helfen Sie mit, die
vegane Wende voranzutreiben auf dem Weg, der aus der Klimanot führt!

Was können Sie tun?

  • Stellen Sie Anfragen an Ihren Stadt- oder Gemeinderat. Dazu können Sie unsere Vorlage: „Klimanotstand konkret“ verwenden. Im Ratsinformationssystem Ihrer Stadt finden Sie relevante Gremien (z.B. Anregungsausschuss/Bürgerausschuss) oder Angaben zur Einreichung von Einwohneranfragen. Sie können sich natürlich auch zunächst an einzelne Parteien oder Mandatsträger*innen wenden, die unser gemeinsames Anliegen oder ganz allgemein Bürgerbeteiligung unterstützen.
  • Warten Sie die Antworten ab und stellen Sie dann ggf. Forderungen, wenn erkennbar ist, dass das Thema Ernährung im Klimanotstand nicht ambitioniert genug behandelt wird.
  • Arbeiten Sie mit lokalen Klimabündnissen zusammen, um auch in anderen Bereichen Umweltschutzmaßnahmen zu fördern wie Renaturierung, Feuerwerksverbot, usw. In vielen Bereichen können die Anerkennung von Tierrechten und wirksamer Klimaschutz Hand in Hand miteinander gehen. Welche Ansätze erachtet Sie als aussichtsreich?
  • Wir empfehlen gegenüber der Politik wie auch möglichen Bündnispartner*innen möglichst weitreichende Vorstellungen zu kommunizieren, die dem formulierten „Notstand“ auch tatsächlich gerecht werden. Mit symbolischen „Veggiedays“ ist es nicht mehr getan. Was die Welt braucht, ist eine echte Bereitschaft für Veränderung.
  • Wenn Kommunalwahlen anstehen, befragen Sie die Parteien zu klimarelevanten Maßnahmen und legen Sie Wahlprüfsteine an.
  • Tauschen Sie sich mit uns über Ihre Erfahrungen aus. Wir dokumentieren Erfahrungswerte, sodass alle davon profitieren können.
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Stand: 01/2020 | Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.

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