Für die Schließung aller Schlachthäuser 2016

Vom 4. bis 19. Juni 2016 fanden weltweit in über 20 Demonstrationen für die Schließung aller Schlachthäuser statt. Was 2012 in zwei Städten in Frankreich begann, ist damit 2016 ein weltweites Großereignis der wachsenden Tierrechtsbewegung.

20. Juni 2016

In Deutschland gingen am 11. Juni jeweils hunderte Menschen in Bielefeld, Bremen, Kassel und München auf die Straße und forderten das Ende der unnötigen Gewalt gegen alle sogenannten Nutztiere. Die Demonstrationen wurden von Animal Rights Watch organisiert. Sie setzen ein wichtiges Zeichen, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft entwickeln muss. Die Wissenschaft erklärt uns schon lange, dass die als „Nutztiere“ missbrauchten Lebewesen gar nicht so verschieden von uns Menschen sind und dass die „Nutztierhaltung“ auch ökologisch gesehen nicht zukunftsfähig ist. Wir müssen dementsprechend handeln: unsere Lebensweise friedfertig und vegan gestalten – und Schlachthäuser schließen.

Immer mehr Menschen lehnen die willkürliche Unterteilung von Tieren in „liebenswerte“ und „essbare“ ab. Sie erkennen an, dass wir Tieren ebenso wie anderen Menschen ein Recht auf ein freies Leben schuldig sind und stellen ihre Ernährung und ihre komplette Lebensweise um. Doch die Veränderung kann bei uns selbst nur beginnen. Sie muss in der gesamten Gesellschaft weitergehen.

Demo zur Schließung aller Schlachthäuser Bremen

Die Forderung nach Veränderung

Mit den Demonstrationen für die Schließung aller Schlachthäuser geben immer mehr Menschen weltweit laut und deutlich zu verstehen, dass sie Tierausbeutung nicht länger hinnehmen. Wir fordern den kompletten Ausstieg aus der Nutztierhaltung und damit das Ende der unnötigen Gewalt gegen Tiere. Die einzige wirksame Alternative, um das flächendeckende Leid der Tiere zu beenden, sieht ARIWA in der Förderung pflanzlicher Alternativen und des bio-veganen Landbaus.

Auch in den kommenden Jahren werden die Demonstrationen wieder stattfinden und stetig wachsen. Seien auch Sie dabei!

Stand: 07/2019 | Text: © Animal Rights Watch e.V. | Bilder: © Animal Rights Watch e.V.

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